Radtour zu den Mammutbäumen

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Es war kalt, windig und bewölkt am Ostermontag. Sogar Regen wurde vorausgesagt. Trotz diesem ungemütlichen Wetter waren wir vier Radler auf Hartmut Häßners Radtour. Ausgerüstet mit Regenklamotten, Handschuhen und Mützen ging es mit etwas Verspätung vom Sindelfinger Freundschaftsbrunnen aus los in Richtung Sommerofen, Musberg und das Siebenmühlental.


Die Burkhardtsmühle hatten wir nach schönen 28 km erreicht. Danach ging es erstmal 1,5 km bergauf bis zum Rastplatz "Weisses Häußle" und den drei Mammutbäumen. Bevor wir unser Vesper genießen durften, führte Hartmut uns zu den Mammutbäumen und meinte, wir sollen die Bäume unbedingt anfassen. Und tatsächlich, es fühlte sich komplett anders an, als erwartet. Die Baumrinde ist viel weicher als bei einheimischen Baumarten. Hartmut erklärte uns, dass diese Rinde die Bäume vor Feuer schützt, was in ihrer Heimat, der Sierra Nevada in Kalifornien relativ häufig vor kommt.


Frisch gestärkt ging es weiter bis wir kurze Zeit später an einem weiteren Mammutbaum Halt machten.
Der war deutlich breiter im Umfang und somit sehr beeindruckend.

Die Mammutbäume in unseren Wäldern sind ca. 150 Jahre alt und ungefähr 56 Meter hoch. Die Samen hatte 1864 der württembergischen König Wilhilm l. in Nordamerika gekauft und in der Wilhelma aussäen lassen. Anschließen wurden die Jungbäume im Land ausgepflanzt.




Nach kurzer Weiterfahrt begann es dann doch noch zu regnen. 

Wir kürzten unsere Radtour bei Weil im Schönbuch ab und radelten direkt über Holzgerlingen, Böblingen zurück nach Sindelfingen.

Trotz Regen, war es eine unheimlich schöne Tour und wir mussten mal wieder feststellen, wie schön es bei uns in der Gegend doch ist. Vielen Dank Hartmut!

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