Radtour in den Nordschwarzwald zum Kuhstall nach Kälberbronn

Tourenbericht

6 Teilnehmer trotzten der Hitze auf schattigen Wegen durch den Nordschwarzwald

Am Sonntagmorgen trafen sich 6 Teilnehmer mit Tourenleiter Roland Stich für den Ausflug in den Nordschwarzwald nach Kälberbronn. Es sollte etwas Abkühlung geben im Vergleich zu den letzten Tagen, doch das Thermometer kletterte trotzdem im Verlauf des Tages wieder über die 30 Grad Marke. 

Der erste Anstieg nach Jettingen konnte allerdings noch bei angenehmen Temperaturen bewältigt werden. Anschließend ging es auf schattigem Weg durch den Wald hinab nach Nagold. Am Urschelbrunnen machten wir kurz Halt zum Trinken und für einen Foto-Termin.

 

Anschließend folgten wir dem Nagoldtal-Radweg entlang der Bundestsraße bis Ebhausen. Hier wechselten wir über die Nagold, um abseits der Straße den neu angelegten Flößerweg auszuprobieren. Direkt an der Nagold kamen wir am Flößerwehr vorbei. Der Weg hinunter war allerdings durch Brenn-Nesseln "bewacht", sodass wir weiter Richtung Altensteig rollten. Hier folgten wir kurz der Wegweisung Richtung Erzgrube, um dann an den Forellenteichen Richtung Kohlsägemühle (Bild unten) auf der wenig befahrenen Kreisstraße entlang des Zinsbaches zu fahren. 

An den Zinsbachstuben gab es Gelegenheit, am Brunnen unsere Trinkflaschen wieder aufzufüllen. Das Lokal ist leider noch bis 25. August wegen Krankheit geschlossen.

Von hier war es nicht mehr weit bis zu unserer Einkehr im Biergarten des Lokals Kuhstall in Kälberbronn. Hier konnten wir auf der Terrasse unter Schatten spendenden Sonnenschirmen ausgiebig unseren Durst löschen und uns für die Rückfahrt stärken.Das Lokal überrascht mit allerlei Kuriositäten im Innenraum, die alle einen Besuch wert sind.

oben: Blick vom ersten Stock des Gastraums in den angrenzenden Kuhstall

Auf der Rückfahrt legten wir am Bösinger Wasserhäusle noch einmal einen kurzen Stopp ein. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es errichtet, um von hier aus die Wasserversorgung für die Bösinger Bevölkerung sicherzustellen. Auch wenn es heute diese Rolle nicht mehr erfüllt, so ist doch das Wasserad und die Pumpen noch voll funktionsfähig und wird von einer Gruppe Bösinger Bürger weiterhin gehegt und gepflegt.

Weiter ging es durch den schattigen Wald entlang der Waldach bis nach Iselshausen, wo uns der letzte Anstieg für heute erwartete. Kurz vor halb fünf trafen wir nach gut 90 km Fahrt und über 900 Höhenmetern in der Herrenberger Altstadt ein, wo sich ein Teil noch zu einem abschließenden Umtrunk in einem schattigen Straßenlokal traf. Allen Teilnehmern hatte die zwar anstrengende, aber schöne und abwechslungsreiche Tour sehr gut gefallen. 

Streckenverlauf:

Höhenprofil:

Zurück gelegte Strecke: 91 km, 940 hm, reine Fahrzeit: 4 h 50 min

Text und Bilder: Roland Stich

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