Die Radsternfahrt 2017

Verkehrspolitik Tourenbericht

Rund 50 RadfahrerInnen sammelten sich am Sonntag den 21. Mai vor dem Bahnhof in Herrenberg um gemeinsam unter dem Motto "FahrRad statt Feinstaub" nach Stuttgart zu radeln. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Gudrun Zühlke, die ADFC Landesvorsitzende, die RadlerInnen und den Böblinger Landrat Bernhard sowie Tobias Meigel dem Ersten Bürgermeister der Stadt Herrenberg. Nicht auf Ideologie sondern auf ein Miteinander der verschiedenen Mobilitätsmittel, so der Landrat, müsse man auch in unserem doch sehr autoaffinen Landkreis setzen. Auf unserem Weg nach Stuttgart ist die Zahl der Teilnehmer auf fast 500 Mitradler angestiegen, die sich öffentlichkeitswirksam für eine gesunde Alltagsmobilität einsetzten.

 

"Ich verstehe, dass der ADFC in Bezug auf den Radverkehr auf die Tube drückt."

 

Die wohl weiteste Anfahrt nach Herrenberg hatte der Besitzer eines aerodynamisch vollverkleideten Fahrrads. Er startete mit seinem Velomobil um 1.30 Uhr in Markdorf am Bodensee, um nach 142 Kilometern kurz vor 8 Uhr mit den Worten "Jetzt muss ich zuerst mal zum Bäcker" am Startpunkt der Radsternfahrt einzutreffen.

 

Pünktlich um 8.40 Uhr setzte sich die Startgruppe mit Ziel Stuttgart in Bewegung.

 

Der erste Anstieg zum Rötelesberg ist geschafft.

 

Verkehrsplanung und Klimaschutz im lockeren Gleichtritt.

 

Lagebesprechung der "Oberordner" von ADFC und Critical Mass.

 

Auch Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt in der Landeshauptstadt, bewegte sein Tandem in der Startformation.

 

...mit Musikbegleitung macht die Fahrt durchs Gäu noch mehr Laune.

 

Mehr als 50 Radler stießen in Böblingen dazu. Mit von der Partie jetzt auch der Verkehrsminister des Landes.

 

 Toller Empfang in Sindelfingen: Kostenloses Obst und Wasser als Treibstoff für die Weiterfahrt.

 

 Kurze Einweisung für die neu dazu gekommenen Mitradlerinnen.

 

Fat Bikes, die nachhaltigste und sportlichste Form der SUVs und nicht die schlechteste Wahl auf Sindelfingens Radwegen.

 

Elterntaxi mit Spaßfaktor und Weitblick.

 

Lagebesprechung mit der Polizei: "Alles Bestens - das könnt Ihr jeden Sonntag machen!".

 

Warten in Degerloch auf die Radler aus Reutlingen / Filderstadt.

 

Über 900 Radlerinnen lassen es jetzt von Degerloch aus hinab in den Kessel rollen.

 

Fahrradstau in der Landeshauptstadt: Unaufgeregt, kurzweilig und klimaneutral!

Besten Dank an alle, die mitgeradelt sind, die mitgeholfen haben, die Radsternfahrt durchzuführen und sich freiwillig als Ordner zur Verfügung gestellt haben. Ein ganz besonderes Dankeschön an Peter Würfell, der die Tour mit viel Einsatz in zahlreichen tollen Bildern festgehalten hat.

Roland Schmitt

 

 

 

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