Mountainbiken im Toggenburg

Am 8. August starteten 7 Mann zur 3-Tages-Mountainbiketour, geführt von Klaus Lechleiter.

Zum Einrollen fuhren wir von Feldkirch quer durchs Rheintal nach Grabs, wo ein unverschämt steiler Schotterweg durch das Walchenbach-Tal zum Voralpsee führte. Nun ging’s nördlich entlang der Churfirsten auf dem Toggenburger Höhenweg bergauf-bergab über den Ölberg und Sellamatt zur Torloch-Alp auf 1782 m Höhe. Die Unterkunft, der Berggasthof „Zum Wilden Mannli“, lag idyllisch am Fuß des Selun, dem westlichsten Churfirsten. Nach Alpen-Maccaroni, einigen geistigen Getränken und engagiertem Kartenspiel hatten wir die notwendige Bettschwere und zogen uns ins kompakte Matratzenlager zurück.

Die feuchte Wetterprognose ließ es ratsam erscheinen, die Tour auf 2 Tage zu verkürzen. So ließen wir einfach die zweite Etappe aus und fuhren und schoben ins Tal der Thur, um von dort den Risipass und die Schwägalp zu erklimmen, wo gerade leichter Nieselregen einsetzte. Zum Glück klarte es wieder auf und eine zünftige Abfahrt durch das Wissbachtal nach Appenzell sorgte für ein echtes Highlight. Es wartete bereits der Zug nach Romanshorn, wo wir auf die Fähre umstiegen. Kurz vor Erreichen der Hafeneinfahrt FN ging ein so heftiger Platzregen nieder, dass selbst die letzten Zweifler sich mit der Verkürzung der Tour anfreunden konnten.

Für die Statistik sei noch vermerkt, dass wir gut 100 km zurückgelegt und dabei ca. 3000 Höhenmeter überwunden hatten.

Wir waren wohl nicht zum letzten Mal im Toggenburg, denn bei gutem Wetter ist dort ein tolles Bergpanorama geboten.

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