Rolf Mohne war bis 2006 Geschäftsführer bei der Messe Friedrichshafen. Er ist der Vater der Eurobike und kennt den ADFC von der Kreisebene bis zum Bundesverband. Bernhard Glatthaar stellte ihm folgende Fragen.

ADFC: Wie sehen Sie die Zukunft der Eurobike im Haifischbecken des Wettbewerbs?

Mohne: Wir blicken in eine ausgesprochen erfreuliche Zukunft, schließlich haben wir mit der Eurobike ein TOP-Produkt in der europäischen Fahrradbranche platziert. Wir freuen uns über unseren Erfolg, wir werden aber weiter konzentriert daran arbeiten, dass wir unsere Fahrradmesse im harten Wettbewerb auf diesem hohen Niveau halten können.

ADFC: Welche Schwerpunkte bei der Radverkehrsförderung im Bodenseekreis sollten noch gesetzt werden?

Mohne: Es ist sicher wichtig, dass das Fahrrad in der Zukunft als wichtiges Verkehrsmittel im Nahverkehr und im Alltag eine noch größere Bedeutung bekommt. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden sicherlich noch viel mehr Menschen das Fahrrad nutzen und damit verkehrstechnisch für eine große Entlas-tung sorgen.

ADFC: Welchen Vorteil des Fahrradfahrens schätzen Sie persönlich besonders?

Mohne: Ich bin ein begeisterter Radler und fahre so oft wie möglich. Schöne Touren mit dem Mountainbike im Allgäu schätze ich besonders.

ADFC: In welcher Rolle sehen Sie den ADFC heute und morgen?

Mohne: Der ADFC ist für die Fahrradfahrer eine ausgesprochen wichtige Institution, welche die Interessen der Radler vertritt und sie auch öffentlich deutlich macht. Damit wir erreichen, dass noch mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen - ob im Alltag oder im Urlaub - werden wir die Arbeit des ADFC, die wir im Übrigen sehr schätzen, auch als Informations-Plattform noch mehr unterstützen. Insofern haben wir beide die gleichen Ziele.

(2007)

© ADFC BW 2020