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Pressemitteilung 22. Juli 2007

Radeln durchs Lautertal

Bei Anhausen

Bei Anhausen

Vor Lauterauch

Vor Lauterauch

Die Ortsgruppe Bietigheim-Bissingen des ADFC organisierte am Samstag 21.07.2007 eine Ausfahrt mit dem Radbus ins Lautertal auf der Schwäbischen Alb.

Nach dem Verladen der Fahrräder in den Radanhänger fuhr der ausgebuchte Bus von Bietigheim-Bissingen über Metzingen, Ehningen unter Achalm und St. Johann nach Offenhausen. Dort konnten sich die Teilnehmer, während sie die Lauterquelle besichtigten, für die bequemere Variante durchs Lautertal oder eine sportlichere Alternative mit ein paar Abstechern auf die Albhochfläche entscheiden.

Die erste Tour entlang des Lautertals war insgesamt knapp 60 km lang und wurde von Jutta Keerl geführt: Meist auf Radwegen, teils auch auf wenig befahrenen Nebenstraßen konnte man die herrlichen Mäander der Lauter, die Felsnadeln und die interessante Pflanzenwelt bewundern. Einige Kilometer nach dem Landesgestüt Marbach waren imposante Burgruinen wie Hohenhundersingen, Schülzburg oder Wartstein hoch über dem Tal zu sehen. Besonders eindrucksvoll ist die "Umkreisung" der Ruine Niedergundelfingen entlang der Lauter, während man ständig von der hoch oben in den Felsen gelegenen Burg Hohengundelfingen beobachtet zu werden scheint.

Kurz vor Lauterach gab es in der Gartenwirtschaft Laufenmühle die Möglichkeit, die verbrauchten Kalorien und den Flüssigkeitspegel wieder aufzufüllen. Wieder auf den Rädern wurde kurz danach die Mündung der Lauter in die Donau erreicht, die die Radler dann entlang fuhren. Vorbei an den mächtigen Kirchtürmen des Klosters Obermarchtal wurden bald den idyllisch in die Felsen gebauten Ort Rechtenstein passiert und auf einen Wanderweg abgebogen, wo die Räder ein Stück weit geschoben werden mussten. Aber es hat sich gelohnt: Dieser Wanderweg führt unterhalb einer imposanten Felswand zur Braunsel, dem kürzesten Nebenfluss der Donau, die von ihren starken Quellen bis zur Mündung nur etwas mehr als 1 km lang und dennoch breiter als die Metter in Bietigheim ist! Nach anschließendem Anstieg und einer flotten Abfahrt wenig später Zwiefalten erreicht, wo Zeit für die Besichtigung der barocken Klosterkirche war.

Nun hieß es noch ein kleines Stückchen durch das Glastal mit einem kristallklaren Bach inmitten von Felsen fahren (und schieben), bis das Ziel, die Wimsener Höhle, erreicht wurde. Hier gab es außer gepflegter Gastronomie auch noch die Möglichkeit, mit einem Boot die Höhle zu erkunden.

Die etwas sportlichere Tour, ca. 80 km lang, die Gerdis Rechtsteiner führte, ging zunächst auch durchs Lautertal. Dann bogen die Radler ab und fuhren hinauf zur Burg Grafeneck, wo die KZ-Gedenkstätte besichtigt wurde. Weiter ging es auf ruhigen, gut ausgebauten Wegen bis kurz vor Münsingen, entlang von herrlichen Wacholderheiden durchs Heutal und dann über Apfelstetten wieder hinab nach Buttenhausen im Lautertal.

Von da führte die Tour wie bei der anderen Gruppe entlang der Lauter bis zur Mündung in die Donau und dieser entlang bis Rechtenstein. Damit die sportlichen Radler auf ihre Kosten kamen, ging es nochmals "ins Gebirge" hinauf nach Hayingen. Hier war nun das Gröbste geschafft und man konnte die Abfahrt ins und durchs Glastal bis zur Wimsener Höhle genießen.