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Pressemitteilung 12. März 2007

Stahlrossmarkt mit ADFC-Infostand und Fahrradcodierung

Aktion "Fahrräder für Afrika"

Am kommenden Samstag, dem 17.3.2007, findet der traditionellen Stahlrossmarkt von Bündnis 90/Die Grünen von 9 bis 12 Uhr auf dem Bietigheimer Marktplatz statt. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bietigheim-Bissingen ist wieder mit Fahrradcodierung und Infostand beteiligt. Auch dieses Jahr können wieder Räder für die Aktion "Fahrräder für Afrika" abgegeben werden.

Um die Fahrraddiebstahlszahlen zu senken und gleichzeitig die Aufklärungsquote zu erhöhen, setzt sich der ADFC für die Fahrradcodierung mit einem bundesweit einheitlichen Codiersystem ein. Dabei wird in den Fahrradrahmen eine Buchstaben-Zahlen-Kombination eingraviert, die in verschlüsselter Form Wohnort, Straße, Hausnummer und Initialen des Eigentümers enthält. Da der rechtmäßige Eigentümer über die Codezeile einfach zu ermitteln ist, kann ein aufgefundenes Rad zurückgegeben werden. Fahrraddiebe werden abgeschreckt, da die Codierung schon von weitem erkennbar ist und ein Wiederverkauf des codierten Rades ohne Eigentumsnachweis kaum möglich ist.

Für die Codierung ist eine Anmeldung bei Albrecht Kurz (Telefon 07142/5 47 56) notwendig. Zudem muss ein Eigentumsnachweis erbracht werden: Deshalb müssen vor einer Codierung der Personalausweis und die Rechnung des Fahrrades vorzulegen.

Fahrräder für Afrika

Seit 2 Jahren können beim Stahlrossmarkt auch gebrauchte Fahrräder, Fahrräder zum ausschlachten, Fahrrad-Ersatzteile und Reparaturwerkzeuge (Schraubstock, etc.) für Afrika abgegeben werden. Im vergangenen Jahr konnte die Initiative insgesamt ca. 300 Fahrräder verladen und nach Ghana und Kenia transportieren. Damit werden benachteilige afrikanische Bevölkerungsschichten zu unterstützt.

Durch die Reparatur und den Zusammenbau der gespendeten Fahrräder und Fahrradersatzteilen soll erwerbslosen Jugendlichen die Ausbildung zu Fahrradmechanikern ermöglicht werden, zum anderen soll durch den Erwerb und Verleih von Fahrrädern Einkommen erwirtschaftet werden.

Ein Teil der Fahrräder wird darüber hinaus an den Bevölkerungen weitergegeben, die sie besonders dringend benötigen, wie zum Beispiel Bauern, Freiwilligenhelfern, Sozialarbeitern und Schulkindern, denen damit erst der Schulbesuch in den entfernt liegenden Schulen ermöglicht wird.