ADFC Bietigheim-Bissingen

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Pressemitteilung 19. Februar 2007

Radfahren und mehr

Jahreshauptversammlung und Vortrag

Auf der Jahreshauptversammlung der Bietigheim-Bissinger Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) konnte Vorsitzender Albrecht Kurz auf ein aktives und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Martin Domhan, langjähriger Mitarbeiter verschiedener Institutionen und Ministerien gab im Anschluss einen Überblick über die bundespolitischen Bestimmungen für die Radverkehrsplanung.

63 Radtouren ab Bietigheim-Bissingen

63 Touren bot die Bietigheim-Bissinger ADFC-Ortsgruppe 2006 an, darunter 45 Feierabendtouren und 18 ein- oder mehrtägige Touren. Insgesamt seien ca. 600 Radfahrerinnen und Radfahrer mitgeradelt, was eine Kilometerleistung von über 30.000 km bedeute. Bewährt habe sich, jeden Mittwoch zwei Feierabendtouren unterschiedlicher Leistungsstärke durchzuführen. Diese zwei wöchentlichen Touren werde man deshalb auch dieses Jahr wieder anbieten.

Verkehrspolitik

Ein Highlight des vergangenen Jahres sei die Einweihung der neuen Radwegeführung zwischen Bietigheim und Besigheim gewesen. Das gefährliche Nadelöhr "Bahnübergang" bei der Kläranlage sei endlich beseitigt. Damit habe sich der langjährige Einsatz des ADFC gelohnt.

Das von ADFC initiierte und konzipierte Wegweisungssystem in Bietigheim-Bissingen wurde durch das Anbringen der Zwischenwegweiser weiter komplettiert. Hier sei aber noch die Durchfahrt durch die Altstadt Bietigheim ungeklärt. Eine Radtour mit OB Kessing (auch) zu diesem Punkte sei aber geplant.

Neuwahlen: Vorstand bestätigt

Die Neuwahlen erbrachten keine Veränderungen: Albrecht Kurz und Gerdis Rechtsteiner als Vorsitzende, Ursula Jatzke als Kassiererin sowie die vier Beisitzer Jutta Keerl, Horst Fuder, Hartmut Mayer und Johann Rausch wurden einstimmig für die kommenden 2 Jahre wiedergewählt.

Die neue ERA

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung führte Martin Domhan, als ehemaliger Mitarbeiter bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und verschiedener Ministerien Fachmann für Verkehrsrecht, durch die Vielzahl von bundespolitischen Ausschüssen, Richtlinien und Verordnungen, die sich mit dem Radverkehr beschäftigen. Ein Schwerpunkte war die anstehende Überarbeitung der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) aus dem Jahre 1995. Mit der neuen ERA 2007 werde versucht, die bisher bestehenden Widersprüche mit der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu beseitigen und eine einheitliche Richtlinie für den Bau von Radverkehrsanlagen zu schaffen, die für Behörden und Gerichte maßgebend sei.