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Pressemitteilung 12. Juli 2004

ADFC-Initiative

Stromberg-Enztal-Radweg auf neuer Trasse

Auf Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Bietigheim-Bissingen wurde der Stromberg-Enztal-Radweg zwischen Bietigheim und Ingersheim verlegt. Der neue Verlauf, der vom ADFC ausgearbeitet wurde, wurde jetzt von den Bauhöfen Bietigheim-Bissingen und Ingersheim ausgeschildert.

Auf der Fahrt auf dem Stromberg-Enztal-Radweg, der von Karlsruhe nach Marbach verläuft, führt die Strecke den Radler auch über Untermberg und Bissingen durchs Wiesental nach Bietigheim und weiter nach Ingersheim. Der Verlauf des Teilstücks zwischen Bietigheim und Ingersheim war nach Ansicht des Fahrrad-Clubs nicht nicht zufriedenstellend: Entlang der B27 führte die Strecke zur Kammgarnspinnerei, um dort an einer unübersichtlichen und gefährlichen Stelle die Bundestraße zu überqueren. Nach einem sehr steilen Anstieg im Sand ging es unnötig Berg und Tal durch den Forst und nach Ingersheim. Dort wurde man teilweise auf der Durchgangsstraße ins Neckartal geleitet.

Diese bergige und gefährliche Strecke war Gerdis Rechtsteiner und Albrecht Kurz vom ADFC in Bietigheim-Bissingen schon lange ein Dorn im Auge. In Abstimmung mit dem ADFC-Landesverband als Koordinator für die Landesfernwege, dem Landratsamt, dem Forstrevier Bietigheim und den beiden Kommunen erarbeiteten sie eine direktere Wegeführung: Vom Bürgergarten in Bietigheim verläuft die neue Route entlang der Großingersheimer Straße bis zum Parkplatz am Forsthaus. Ab hier führt sie durch den Forst vorbei an der Krautschüssel nach Ingersheim und erreicht dort über die wenig befahrene Marktstraße und den beruhigten Bereich zwischen Rathaus und Kirche wieder die bisherige Strecke im Neckartal.

Die Umschilderung wurde in den letzten Wochen von den Bauhöfen von Ingersheim und Bietigheim-Bissingen vorgenommen. Bei Vor-Ort-Terminen wurden zuvor die Plätzen für die neuen Wegweiser festgelegt.

"Der neue Streckenverlauf stellt eine eindeutige Verbesserung dar, er ist sicherer und für Radfahrerinnen und Radfahrer angenehmer zu befahren", stellen die ADFC-Vorsitzenden Gerdis Rechtsteiner und Albrecht Kurz fest. Sie danken dem Forstrevier Bietigheim und den Verwaltungen Bietigheim-Bissingens und Ingersheims für die gute und unbürokratische Zusammenarbeit.

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