Machbarkeitsstudie RSV

In einer detaillierten Studie hat das Planungsbüro VAR+ über 120 Kilometer Radrouten in sechs Korridoren plus Ringroute rund um Karlsruhe untersucht und die Machbarkeit von Radschnellverbindungen auf Grundlage der hohen Qualitätsstandards des Landes Baden-Württemberg geprüft.

"Die Machbarkeitsstudie hat eindrücklich gezeigt,
dass am Mittleren Oberrhein erhebliche Potenziale
für die Radinfrastruktur vorhanden sind"

Verbandsdirektor Gerd Hager

In der vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) und seinen Partnern aus Stadt‐ und Landkreisen in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen Mittlerer Oberrhein stellt der Gutachter die Realisierbarkeit der zur Untersuchung gegebenen Verbindungen fest.

Die Machbarkeitsstudie wurde in enger Abstimmung mit dem eingerichteten „Facharbeitskreis Radschnellverbindungen Mittlerer Oberrhein“, der aus den Stadt‐ und Landkreisen Karlsruhe, Baden‐Baden und Rastatt sowie dem Regionalverband besteht, erstellt. Für die aus der Potenzialanalyse des Landes Baden‐Württemberg hervorgegangenen drei Korridore für Radschnellverbindungen in der Region:

  1. Wörth am Rhein – Karlsruhe – Pfinztal,
  2. Ettlingen – Karlsruhe – Stutensee – Bruchsal,
  3. Leopoldshafen – Karlsruhe – Rastatt – Baden‐Baden – Bühl

und für den Ringkorridor um Karlsruhe wurden Anknüpfungen an  die Wohn‐ und Arbeitsstandorte abgeleitet und bis zu vier Trassenvarianten vorgelegt. Als Ergebnis wurden 120 km Radschnellverbindungen identifiziert, die auf sechs radialen Vorzugstrassen und einer Ringroute um Karlsruhe abgebildet werden. Insgesamt können 107,5 km (90 %) durch Anpassung der Bestandsinfrastruktur realisiert werden. Für 12,5 km (10 %) sind zur Erreichung der Qualitätsstandards des Landes Baden‐ Württemberg Neubaumaßnahmen notwendig.

Der Vergleich der Baukosten zeigt, dass ein Kilomerter Radschnellweg ca. 0,9 Mio. Euro kostet.

Die im Gutachten identifizierten Radschnellverbindungen wurden möglichst plan‐ und kreuzungsfrei ausgearbeitet, um die landesweiten Standards zu gewährleisten, Zeitverluste zu vermeiden und somit sichere und bequeme Verbindungen von den Wohnorten zu den Arbeitsplatz‐ und Ausbildungszentren sowie den Bahnhöfen als wichtigen Schnittstellen zum öffentlichen Verkehr herzustellen. Durch das festgestellte Verlagerungspotenzial können Radschnellverbindungen einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Straßeninfrastruktur leisten.


Fahrradportal: Machbarkeitsstudie
Download der Studie hier

© ADFC BW 2020

Erhalten Sie schon unseren Newsletter?
Es hat sich was an Ihren Kontaktdaten geändert?

Dann aber schnell!

 

Microblogging Twitter
Ab sofort zwitschert Ihnen der ADFC Neuigkeiten rund um Radfahren, Radreisen, Radverkehr und Veranstaltungen im Twitter-Netzwerk [mehr]

Termine & Touren

 

Wissen was wichtig ist

Schon bemerkt? Mit dem RSS-Feed können Sie sich die neuesten Infos vom ADFC-Landesverband und den Kreisverbänden automatisch auf Ihren PC holen. Erfahren Sie hier mehr darüber.