Alle Termine und Aktionen, neue Nachrichten und Nachrichtenarchiv


Das nächste ADFC Treffen

Montag, 15. Juli 2024 um 19:30 Uhr
ADFC Radelstammtisch
Begegnungsstätte Bürgerspital
Aalen, Spritzenhausplatz 13
Hybrid Veranstaltung

Der nächste Radelstammtisch findet wieder in der Begegnungsstätte statt. Die Tagesordnung geben wir kurz vor dem Termin bekannt. Der gemütliche Teil des Stammtischs ist wie immer die erste halbe Stunde vor Beginn, danach geht es nach Tagesordnung.
Ein weiteres Event vereinsintern wird die ADFC Grillparty sein, zu der im Aktivenkreis per Mail eingeladen wird.


Aktuelle Nachrichten und Pressemitteilungen


"Forscherfest im explorhino"

Zum Einsatz kam der Parcours auf einem abgegrenzten Teil des explorhino Parkplatzes - Foto ADFC Aalen

MINTmachtag für kleine Menschen, die Forscher werden wollen

ADFC macht Kindern viel Freude mit Geschicklichkeitsfahren auf dem Hindernisparcours

Mit einigen wenigen Zutaten ermöglichten Susanne und Reiner Garreis vom ADFC Aalen am MINTmachtag des explorhino den Kindern positive "Erfahrungen" beim Geschicklichkeitsfahren. Mit ganz unterschiedlichen Fahrzeugen - Dreirädern, Rollern, Laufrädern - konnten die Kinder einen Parcours ausprobieren. Kurven fahren im Slalom und der "Acht", einhändig fahren mit einem explorhino Nashorn in der Hand, Ampel, Wippe und schiefe Ebene: Dies waren die Hindernisse passend zu den Kinderfahrzeugen, die das explorhino zur Verfügung gestellt hatte.

Eine große Zahl von Kindern im Kindergartenalter absolvierte die Aufgaben mit wachsender Begeisterung und tatsächlichen Lerneffekten, je öfter sie den Parcours befahren durften. Begeistert war auch die Prominenz, die den MINTmachtag besuchte: Leni Breymaier von der SPD und Ricarda Lang von Bündnis 90/Die GRÜNEN nahmen sich die Zeit, auch diese Station aus dem vielfältigen Angebot des explorhino zu würdigen.

Volle Konzentration beim Kurvenfahren und einhändigen Fahren mit dem explorhino Nashorn in der anderen Hand

Die Wippe erfordert Mut - Unterstützung tut gut und hilft, kleine Unfälle zu verhindern

Stolz das Ziel erreicht haben diese beiden Kinder
Fotos: ADFC Aalen

Der Parcours des ADFC Aalen hat schon seit der Gründung des Ortsverbands bei den "Stadtmeisterschaften im Geschicklichkeitsfahren" vielen Kindern und Jugendlichen Spaß und Herausforderung gebracht, je nach Alter mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Dieses Jahr auch wieder beim Pelzwasenfest und im Ferienprogramm der Stadt Aalen auf dem Bohlschulplatz im Einsatz, werden die Hindernisse des Parcours gerne ausgeliehen für Aktionen anderer Vereine.

Aalen, Juni 2024

Pressemitteilung des ADFC Berlin

StVG-Novelle verabschiedet

Caroline Lodemann, ADFC Bundesgeschäftsführerin
Foto: ADFC Berlin

ADFC Berlin, 14. Juni 2024 Modernisiertes Straßenverkehrsgesetz schafft neue Möglichkeiten zur fahrradfreundlichen Gestaltung von Städten und Dörfern

Bundestag und Bundesrat haben heute die lange umstrittene Novelle des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) verabschiedet. Im Kern ging es darum, die Ziele Klimaschutz, Gesundheit und städtebauliche Entwicklung neu im Gesetz zu verankern, um den Kommunen mehr Spielräume beispielsweise zur Einrichtung von Fahrradstraßen, Busspuren und Fußgängerüberwegen zu verschaffen. Auch die Anordnung von großflächigem Tempo 30 sollte erleichtert werden. Der Fahrradclub ADFC hat sich seit Jahren für die Modernisierung stark gemacht. Er begrüßt die StVG-Novelle, mahnt aber weitere Schritte zugunsten der Verkehrssicherheit an.

ADFC-Bundesgeschäftsführerin Caroline Lodemann sagt: „Es war höchste Zeit, dass das angestaubte Straßenverkehrsgesetz endlich in der komplexen Verkehrsrealität von heute ankommt und Möglichkeiten für eine klima- und menschenfreundliche Gestaltung der Straßen eröffnet. Mit der Reform werden Kommunen in der Lage sein, geschützte Radfahrstreifen, Fahrradstraßen und mehr Tempo 30 einzurichten und so zügig die zahllosen Lücken im Radwegenetz zu schließen, ohne durch unsinnige Bürokratie ausgebremst zu werden. Jetzt geht es darum, die Straßenverkehrsordnung und die technischen Regelwerke ebenfalls auf Klimakurs zu bringen. Die Zeit drängt, denn schon 2030 soll Deutschland ein Fahrradland mit durchgängigen, attraktiven und sicheren Radwegenetzen sein.“     

Bekenntnis zur Vision Zero fehlt

Der ADFC kritisiert jedoch, dass auch im neuen StVG ein klares Bekenntnis des Gesetzgebers zur Vision Zero fehlt. Und das, obwohl das Ziel eines Verkehrs ohne Tote und Schwerstverletzte ausdrücklich das Leitbild des Verkehrssicherheitsprogramms des Bundes ist. Damit fehlt ein eindeutiger Maßstab dafür, was mit dem Ziel Verkehrssicherheit im StVG überhaupt gemeint ist. Eine Reduzierung der Blechschäden beispielsweise reiche dafür nicht aus, so der ADFC. Lodemann: „Die Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden -  also der Kinder und Erwachsenen, die zu Fuß gehen oder mit dem Rad unterwegs sind -  muss höchste Priorität im Verkehrsrecht haben.“   

StVO und technische Regelwerke ebenfalls auf Klimakurs bringen

Dem Paradigmenwechsel im StVG entsprechend müssen nun auch zügig die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und die technischen Regelwerke für den Straßenbau modernisiert werden. Der ADFC fordert die Abschaffung des Begründungszwangs für die Einrichtung von Radwegen. Auch sollen Radwege Priorität gegenüber Kfz-Parkplätzen haben. Tempo 30 soll innerorts Regelgeschwindigkeit werden, Tempo 50 die Ausnahme. Die Regelwerke müssen an der Vision Zero ausgerichtet werden und Vorgaben zur Verkehrsverlagerung machen, so wie es im Regelwerk „E Klima 2022“ bereits vorformuliert ist.    

Hintergrund zur StVG-Novelle

Das veraltete Straßenverkehrsgesetz war in erster Linie auf den flüssigen Autoverkehr ausgelegt. Es führte in der Praxis dazu, dass geschützte Radfahrstreifen, Fahrradstraßen oder großflächiges Tempo 30 außerhalb von Wohnquartieren oftmals nicht umgesetzt werden konnten. Deshalb drängt der ADFC seit Langem auf die Reform des Gesetzes. Die Ampelkoalition hat die Reform des StVG im Koalitionsvertrag festgeschrieben und im Herbst 2023 einen brauchbaren Gesetzesvorschlag gemacht. Im November 2023 lehnten die Bundesländer das vom Bundestag bereits beschlossene Gesetz jedoch unerwartet ab. Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte im Juni 2024 ein Kompromiss erzielt und der Vermittlungsausschuss angerufen werden. Heute wurde die StVG-Novelle von Bundestag und Bundesrat bestätigt. Damit kann das Gesetz schon in wenigen Tagen in Kraft treten und dem Bundesverkehrsminister Änderungen der StVO ermöglichen.

Lesen Sie hier vertiefende Informationen in einem Dossier des ADFC zur Novelle des Straßenverkehrsgesetzes.


Pressemitteilung des ADFC Berlin

So könnte der Stadtverkehr der Zukunft aussehen - ADFC Infografik

Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI)

Deutschland könnte Radverkehr verdreifachen – und 19 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen

ADFC Berlin, 28. Mai 2024 Deutschland hat das Potenzial, den Radverkehrsanteil an Wegen bis 30 Kilometer Länge bis 2035 zu verdreifachen und die Verkehrsemissionen im Nahbereich um 34 Prozent zu reduzieren. 19 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente können jährlich eingespart werden, wenn die Radwege hervorragend ausgebaut, gute Schnittstellen mit Bus und Bahn geschaffen und die Kommunen fahrradfreundlich mit kurzen Wegen geplant werden. Das belegt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, die der Fahrradclub ADFC in Auftrag gegeben und heute in Berlin vorgestellt hat.

ADFC-Bundesvorsitzender Frank Masurat sagt: „Wir sind froh, nun den wissenschaftlichen Nachweis dafür zu haben, dass unsere These stimmt. Deutschland kann bis 2035 ein weltweit führendes ‚Fahrradland-Plus‘ werden, in dem die Menschen gerne und sicher fast die Hälfte der alltäglichen Wege auf dem Rad zurücklegen. Es ist erwiesen, dass das Fahrrad enormes Potenzial zur Verbesserung der Klimabilanz hat, da es ein Drittel der Verkehrsemissionen im Nahbereich einsparen kann. Voraussetzung ist, dass die Verkehrspolitik den ambitionslosen ‚Weiter wie bisher‘-Kurs verlässt und leistungsfähige Radwegenetze baut, eine hervorragende Verknüpfung von Rad und Bahn fördert und Kommunen mit kurzen Wegen und angepasstem Verkehrstempo schafft. Wenn es Deutschland mit den Klimazielen und hoher Lebensqualität ernst meint, muss das Fahrrad der neue Goldstandard für die alltägliche Mobilität sein – und mit neuem politischen Elan gefördert werden.“

Dr. Claus Doll, Projektleiter des Fraunhofer ISI ergänzt: „Klassische Prognosen unterschätzen die Potenziale des Radverkehrs bislang massiv, weil sie die besonderen Anforderungen dieser Verkehrsart nicht ausreichend berücksichtigen. Wir haben in den für den ADFC erstellten Potenzialabschätzungen erstmals entscheidende Faktoren wie die Kontinuität und Dichte des Radwegenetzes, das Sicherheitsempfinden im Verkehr, die Verknüpfung des Radverkehrs mit Bus und Bahn sowie die Gestaltung der Wegelängen in einer Gemeinde in die Analyse einbezogen - und sind zu viel treffenderen Potenzialen gekommen. Ein Ergebnis daraus ist: Bei entsprechender politischer Ambition, ausreichenden Ressourcen und dem Abbau überflüssiger Bürokratie ist eine Verdreifachung des Radverkehrsanteils möglich. Voraussetzung dafür ist die vollständige Umsetzung der politischen Maßnahmen, die wir unseren Berechnungen zugrunde gelegt haben.“

CO2 Einsparpotential - ADFC Infografik

Zentrale Studienergebnisse zum Potenzial des Radverkehrs auf einen Blick:

Die Ergebnisse gelten für den Zeithorizont 2035 und alle Wege im Personenverkehr bis 30 km. Die Forschungsgruppe hat die Potenziale des Radverkehrs im Rahmen eines Leitbilds „Fahrradland Deutschland“ mit drei Ausbaustufen berechnet.

Verdreifachung des Radverkehrsanteils - ADFC Infografik

Diese Ausbaustufen für die volle Potenzialentfaltung liegen den Berechnungen zugrunde:

"Weiter-wie-bisher" reicht nicht aus

Die Forschungsgruppe des Fraunhofer ISI hält fest, dass das volle Potenzial des Radverkehrs für den Klimaschutz bei Fortführung der aktuellen Verkehrspolitik nicht ausgenutzt wird. Bei Beibehaltung des derzeitigen Kurses schätzen die Forschenden eine Erhöhung des Radverkehrsanteils im Nahbereich von 13 auf 15 Prozent bis 2035. Bei Umsetzung aller berechneten Maßnahmen kann der Anteil auf 45 Prozent steigen. Städte im In- und Ausland – wie Münster, Oldenburg, Utrecht, Antwerpen und Amsterdam – zeigen, dass diese Größenordnung realistisch ist. Gegenüber dem bisherigen politischen Kurs ist bei Umsetzung aller drei Ausbaustufen für ein fahrradfreundliches Deutschland bis 2035 eine zusätzliche jährliche Einsparung von 19 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten möglich.

ADFC fordert konsequente Umsetzung des "Fahrradland-Plus"

Um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen und mehr Lebensqualität in Städte und Gemeinden zu bringen, fordert der ADFC die konsequente Umsetzung des skizzierten „Fahrradland-Plus“. Masurat: „Die Verkehrswende muss schneller als bisher auf die Straße kommen. Die Umsetzung des ‚Fahrradland-Plus‘ ist dafür der günstigste und effizienteste Weg.“ Konkret fordert der ADFC:

Hintergrund zur Studie des Fraunhofer ISI

Deutschland soll laut Nationalem Radverkehrsplan ein attraktives Fahrradland werden. Der Radverkehr soll zunehmen – aber die Datenlage ist unbefriedigend, und niemand kann beziffern, wie hoch das Potenzial des Radverkehrs eigentlich ist. Übliche Verkehrsprognosen unterschätzen den Radverkehr, da sie die weichen Faktoren der Verkehrsmittelwahl – Qualität der Infrastruktur, Stressfreiheit, Sicherheitsgefühl – nicht berücksichtigen. Der Fahrradclub ADFC hat deshalb beim renommierten Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI eine Potenzialanalyse für den Radverkehr in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse heute erstmals veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse stellen grundlegende Potenziale dar, keine Prognosen.

Hintergrund zum "Fahrradland-Plus-Modell 2035"

Während die Bundesregierung im Nationalen Radverkehrsplan das Zieljahr 2030 für die Umsetzung des "Fahrradlandes" anvisiert, wird in der Studie des Fraunhofer ISI ein längerer Zeithorizont gewählt, da die Umsetzung des flächendeckenden Radwegeausbaus, die Verbesserung der Schnittstellen zu Bus und Bahn und die fahrradfreundliche Umgestaltung der Städte nach Ansicht der Forschungsgruppe Zeit bis 2035 braucht. Den Bezugsrahmen der Studie bildet der landgebundene Personenverkehr im Entfernungsbereich bis 30 Kilometer, da der Radverkehr im Wesentlichen im Nahbereich stattfindet.

Hier finden Sie weiterführende Infos
ADFC-Einordnung und Forderungen zur Studie des Fraunhofer ISI
Kurzfassung der Studie des Fraunhofer ISI
Langfassung der Studie des Fraunhofer ISI
Leider findet sich in den lokalen Tageszeitungen keine Notiz zu der Studie. Die "öffentlich-rechtlichen" Nachrichten bieten jedoch ausführliche Berichte dazu, die wir hier verlinken.
ARD Tagesschau: Wie sich der Radverkehr verdreifachen könnte
ZDF Heute: Studie - Fahrrad muss "Goldstandard" werden


Fragen zur Kommunalwahl

Der ADFC wird politisch

Fragen wir den Kandidatinnen und Kandidaten Löcher in den Bauch!

Der ADFC Ortsverband Aalen stellt den Zukünftigen im Gemeinderat die "Gretchenfrage":

Wie haltet Ihr's mit der Förderung des Radverkehrs?

Radfahren ist in unserer Gesellschaftlich gedanklich immer noch stark mit Freizeitspaß und Fitness verknüpft - teilweise mit bereits schädlichen Auswirkungen auf die Natur durch rücksichtslose Nutzung von Pedelecs.

Radfahren ist aber weit mehr als das. Vor allem in den Städten kann das Fahrrad ein ernst zu nehmender Verkehrsträger sein - was man von der Entwicklung in Metropolen wie Amsterdam, Paris oder Kopenhagen lernen kann. Dort ist Radfahren als Teil der Verkehrswende und Maßnahme für den Klimaschutz angekommen.

Darüber hinaus kann Radfahren soziale Teilhabe bedeuten: individuelle Mobilität für wenig Geld - erkennbar an dem Zuspruch, den die Selbsthilfewerkstatt des ADFC in Aalen erfährt, die ehrenamtlich Fahrräder für Flüchtlinge und Menschen mit geringem Einkommen anbietet. Wer sich kein Auto leisten kann, dem nützen keine gut ausgebauten Straßen sondern radfahrgerecht angelegte Wege, intuitiv richtig nutzbar, getrennt vom Fußgängerverkehr.

Vielen, die in Aalen regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind, ist vor allem der Aspekt des Fahrrades als alltägliches Verkehrsmittel wichtig. Das hat sich bei der letzten großen Umfrage gezeigt - dem ADFC Fahrradklima-Test 2022 . Aus den Antworten der ca. 700 Teilnehmenden hatte deutlich dieser Wunsch gesprochen: für Jung und Alt ein besseres Radfahrnetz in der Stadt, ohne Lücken an den gefährlichsten Stellen, durchgängiges, flüssiges und sicheres Fahren zu allen Zielen. Man muss nicht besonders betonen, dass diese Kriterien im Hinblick auf den Autoverkehr selbstverständlich angewendet werden.

Radfahren ist also eine vielschichtige Sache. Wir vom Aktivenkreis des ADFC wollten den KandidatInnen für die Kommunalwahl auf den Zahn fühlen, welchen Stellenwert das Fahrrad als Verkehrsmittel bei ihnen inzwischen einnimmt und wie sie das Fahrrad für Klimaschutz und Verkehrswende einsetzen wollen. Um kurze knappe Antworten zu erhalten, hatten wir uns auf 4 kurze Fragen beschränkt.

Angeschrieben hatten wir die Kandidatinen und Kandidaten der im Rat vertretenen Fraktionen, vertreten durch die jeweiligen Vorsitzenden. Bei den beiden neuen Wahlvorschlägen "Vision Aalen" und "Herzschrittmacher" fehlte uns allerdings ein Kontaktangebot, so dass wie diese nicht erreichen konnten.

Wir freuen uns, dass wir von fast allen Antworten erhalten haben. Einige sind der Bitte nachgekommen, ein Portrait einzusenden, andere haben Beispielbilder geschickt.

Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl in Aalen,

eine kurze Wahlkampfpause war verdientermaßen über die Pfingstfeiertage - jetzt bitten wir Sie aber im Endspurt noch um einen kleinen Einsatz um die Gunst der radelnden Wählerinnen und Wähler.

Bitte beantworten Sie mit knappen Statements unsere kurzen Fragen, die Sie unten im Text finden. Die Fragen und anschließend die Antworten wollen wir den Aalener Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) zukommen lassen und außerdem auf unserer Vereinswebseite veröffentlichen.

Mit vielem Dank und freundlichen Grüßen
Ihr ADFC Aalen

Die ADFC-Fragen zur Wahl:

  1. Radverkehr fördert den Klimaschutz und erhöht das Wohlbefinden in den Städten. Dazu braucht es eine gerechtere Verteilung der Verkehrsflächen.
    Wie wollen Sie diese Neuverteilung umsetzten?
  2. Bei der Planung des Ausbaus der B29 zwischen Aalen und Essingen wurde die Schaffung eines komfortablen Radwegs in Tallage "vergessen".
    Soll eine schnelle Radverbindung nachträglich gebaut werden und solche auch in den Verbindungen nach Heidenheim und Ellwangen erstellt werden?
  3. Reduzierte Geschwindigkeiten erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und die Aufenthaltsqualität im Straßenraum.
    Wie stehen Sie zu Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Aalen?
  4. Auf Fahrradstraßen haben Radfahrer Vorrang, KFZ sind weiter erlaubt.
    Wo würden Sie in Aalen Fahrradstraßen einrichten?

 


Hier die Antworten


Michael Fleischer, Grüne

1. Neuverteilung von Verkehrsflächen

Die Neuverteilung ist auch wegen des stetig steigenden Radverkehrsanteils dringend erforderlich und sie wird diese erfreuliche Entwicklung zusätzlich begünstigen. Die Aufgabe einzelner Fahrspuren für Autos sowie die Umgestaltung von Straßen und Kreuzungen wollen wir wie bisher auch im Radverkehrsarbeitskreis besprechen. Dieser neue Ausschuss des Gemeinderats beschäftigt sich jetzt sehr intensiv und konkret mit der Situation in einzelnen Bereichen der Stadt und der Teilorte. Die Diskussionen sind sachbezogen und meist fruchtbar. Dort wollen wir weiterhin ansetzen. Wichtig ist aber auch die Einbeziehung des ADFC und vor allem der Bevölkerung. Verkehrsversuche mit Pop-Up-Radwegen bzw. -spuren haben wir beantragt, um die sich daraus ergebenden Verkehrsveränderungen zu testen und nachsteuern zu können.

2. Ausbau der B29 - schnelle Radverbindungen

Ja, unbedingt.

3. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Ja. Die Stadt Aalen ist auf Antrag der Grünen-Fraktion dem „Bündnis lebenswerte Städte“ beigetreten, das den Kommunen wenigstens mehr Handlungsspielraum für „Tempo 30“ einzuräumen möchte. Das Problem liegt aber leider beim enormen politischen Widerstand, der von verschiedener Seite gegen jede substanzielle gesetzliche Änderung geleistet wird.

Fahrradstraße in Fellbach. Hier gab es den Willen für einen Radweg.
Foto: M. Fleischer

4. Fahrradstraßen einrichten

Wir möchten zunächst alle im bereits beschlossenen Maßnahmenkatalog enthaltenen Radfahrstraßen zügig umsetzen, z.B. in der Galgenbergstraße, Ketteler Straße, Anton-Huber-Straße, Knöcklingstraße, Färberstraße, im Remsweg, einem Teil der Sauerbachstraße und in der Karl-Kesser-Straße.

In der Weststadt muss der Bahnhalt von der Hochschule und von Unterrombach aus ab dem Heimatwinkel mittels einer durchgängigen Fahrradstraße angeschlossen werden. Auch Richtung Unterrombach/Nesslau und Oberrombach wollen wir Fahrradstraßen parallel der Hauptverkehrsstraßen ausweisen.

In Wasseralfingen wäre u.E. der gesamte Innerortsring aus Wilhelmstraße und Karlstraße geeignet. Dabei soll das Fahrrad Vorrang haben, der Kfz-Verkehr aber – wie teilweise in anderen Bereichen auch – durch eine entsprechende Zusatzbeschilderung zulässig bleiben.

Interessant ist auch die Gartenstraße im Abschnitt zwischen Abzweigung Fackelbrückenstraße bis zur Kreuzung mit der Friedrichstraße. Dort wollen wir die Voraussetzungen unter Einbeziehung des parallelen Abschnitts der Stuttgarter Straße näher überprüfen.

Außerdem sollte der mittlerweile auch schon ein paar Jahre alte Maßnahmenkatalog speziell hinsichtlich möglicher weiterer Fahrradstraßen, auch in den Teilorten, nochmals „gescannt“ werden.

Wichtig ist aber auch die Hervorhebung der Fahrradstraßen einschließlich der Kreuzungs- und Einmündungsbereiche durch eine ins Auge fallende Markierung (siehe Bild von einer m.E. sehr gelungenen Fahrradstraße, das ich vor kurzem in Fellbach aufgenommen habe).


Thomas Wagenblast, Hartmut Schlipf, CDU

1. Neuverteilung von Verkehrsflächen

Eine Förderung der Nachhaltigen Mobilität erfordert in der Tat eine Neuverteilung der Verkehrsflächen. Aus unserer Sicht ist wichtig, dass Verkehrsträger nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eine Flächenstadt wie Aalen braucht staufreien Autoverkehr und ausreichend Parkraum genauso wie durchgängige Rad- und Fußwege. Um vor allem den Radverkehr zu fördern, braucht es ein umfassendes und langfristig angelegtes Radverkehrskonzept, so wie wir es in Aalen auch gemeinsam uns im Arbeitskreis Radverkehr erarbeiten – mit Beteiligung des ADFC und des Gemeinderates. So können die Belange von Radfahrenden, Fußgängern und Autofahrern abgestimmt werden und Infrastrukturmaßnahmen geplant werden. Ganz wichtig sind neue Radwegeverbindungen, wie wir sie mit dem Radweg durch die Schafgärten ermöglichen, um dort Radverkehr und Autoverkehr auf der Ziegelstraße zu entzerren. Ein anderes Beispiel ist die Umgestaltung der Stuttgarter Straße vom Amtsgericht bis zum Landratsamt, wo wir endlich ausreichend Platz für den Radverkehr schaffen und den Radverkehrsring um die Altstadt schließen können. Eine Möglichkeit wie wir Radverkehr und Autoverkehr gemeinsam gestalten können, haben wir im Bereich rund um die Fußgängerzone auf Antrag der CDU-Fraktion mit der Ausweisung von Tempo-20-Zonen umgesetzt: Durch die Temporeduzierung schwimmen Radfahrer- mit den Autofahrern gleichberechtigt im Verkehr mit. Wichtig ist uns, dass die Fußgängerzone den Fußgängern, Kindern, Familien, Senioren vorbehalten bleibt - mit hoher Aufenthaltsqualität, Spielbereichen, Sitzmöglichkeiten zur Kommunikation möglichst begrünt, mit Bäumen und Sonnenschutz.

2. Ausbau der B29 - schnelle Radverbindungen

Dass die schnelle Radverbindung beim Bau der B29 zwischen Aalen und Essingen „vergessen“ wurde ist ärgerlich. Alle Akteure haben jedoch aus der Situation gelernt und arbeiten dafür, dass zum einen bei ähnlichen Infrastrukturmaßnahmen der Radverkehr künftig nicht mehr „vergessen“ wird. Zum anderen wird die Radverkehrsachse von Aalen nach Westen sowohl von Seiten der Stadt Aalen, als auch von den anderen Anliegerkommunen und der Straßenbauverwaltung entlang der B29 zwischen Aalen und Lorch unter Federführung des Landratsamtes geplant. Das Ziel ist ein möglichst rasch umsetzbares und konkretes Konzept für eine komfortable West-Ost-Achse für Radfahrer, das auch im Abschnitt von Aalen nach Essingen eine gute Lösung bietet. Auch die Achse zwischen Aalen und Heidenheim wird ganzheitlich betrachtet und mit konkreten Planungen hinterlegt. Diese Achse ist vor allem mit Blick auf den Abschnitt von Aalen nach Oberkochen besonders wichtig, da hier das größte Radverkehrsaufkommen im Ostalbkreis zu verzeichnen ist. Mit Blick auf die Zeiss-Ansiedlung in Ebnat wird auch der Albaufstieg für Radfahrerinnen und Radfahrer noch wichtiger werden. Hier braucht es ebenfalls gemeinsam getragene Konzepte, die auch die Belange des Naturschutzes berücksichtigen.

3. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Die Stadt Aalen nutzt die Spielräume, die die Straßenverkehrsordnung mit Blick auf die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten bzw. Temporeduzierungen auf den Straßen in Aalen bietet, aus. Es gibt jedoch Situationen, wo bspw. auf klassifizierten Straßen mit hoher Verkehrsbedeutung nach geltender Rechtslage kein Tempo 30 ohne weiteres möglich ist. Dies betrifft beispielsweise in Aalen einige Ausfallstraßen. Die CDU-Fraktion erachtet Tempo 30 in Wohngebieten in der Stadt mittlerweile als gesetzt an, deshalb haben wir auch der Anordnung von Tempo 30 in der Hegelstraße und der Kantstraße unlängst im Gemeinderat zugestimmt. Das gleiche gilt für die Straßen rund um Kitas, Schulen und Altenheime. Im Bereich rund um die Altstadt hat sich auch der so genannte verkehrsberuhigte Geschäftsbereich mit Tempo 20 bewährt. Allerding muss die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auch kontrolliert werden – beispielsweise auch in den Abendstunden, wo gerne in der Innenstadt zügiger gefahren wird, da sonst die Schutzwirkung der reduzierten Geschwindigkeit nicht zum Tragen kommt. Kritisch sehen wir die Zersplitterung der Tempo-Anordnungen in Aalen. Zum Teil wechselt die zulässige Höchstgeschwindigkeit in kurzer Zeit oft im Stadtgebiet. Hier wäre eine Harmonisierung der Tempo-Anordnungen anzustreben, so dass sich die Verkehrsteilnehmer leichter tun.

Wird der Biberweg bald zur Fahrradstraße? Fehlt es am Willen für den Radweg? - Foto: ADFC

4. Fahrradstraßen einrichten

Die Einrichtung von Fahrradstraßen kann den Radverkehr fördern und bestehende Radverkehrsströme bündeln. Durch die Einrichtung von Fahrradstraßen können besonders innerorts Anreize geschaffen werden, das Fahrrad, anstelle des Autos, zu verwenden, um von A nach B zu gelangen. Das Thema der Fahrradstraßen wird ebenfalls im Arbeitskreis für den Radverkehr des Gemeinderates breit diskutiert auch mit dem ADFC. Eine mögliche Fahrradstraße wäre in der Weststadt z.B. im Bereich Hasenweg – Biberweg – Heimatwinkel – Spagenfeld denkbar, um den Radfahrerinnen und Radfahrern eine sichere Alternative zur viel befahrenen Wellandstraße zu bieten. Grundsätzlich könnten Fahrradstraßen für die Wege zu Kitas, Schulen, Nahversorgung und zentralen ÖPNV-Haltestellen ein interessantes Modell sein.


Hermann Schludi, SPD

Hermann Schludi

1. Neuverteilung von Verkehrsflächen

Wir sind im Aalener GR seit Jahren mit einem Radwegeverkehrskonzept befasst, dass unter großer Bürgerbeteiligung und unter Mitarbeit qualifizierter Fachleute und Institutionen geplant und stetig evaluiert und upgedatet wird. Die Stadt Aalen gibt jährlich 2 Mill. Euro für die Verwirklichung dieses Konzeptes aus. Die SPD-Fraktion wird die Verkehrsflächen-Aufteilung entsprechend dieser Konzeptanalyse und -planung in die Tat freudig unterstützen und umsetzen.

2. Ausbau der B29 - schnelle Radverbindungen

Es ist sinnvoll die Radwegeverbindung zwischen Aalen und Essingen zusammen mit der jetzt anstehenden Verwirklichung des Bahnhaltes West parallel zu planen und zu realisieren.

3. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Der Gemeinderat kann hier nur bedingt beschließen. Der kommunale Gestaltungsspielraum durch die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist leider begrenzt. Diesen gesetzlichen Rahmen nützen wir in Aalen aus. Die StVO erlaubt eine Abweichung von der innerörtlichen Regelgeschwindigkeit von 50 km/h in der Regel nur auf Verkehrswegen, die nicht als Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen oder weitere Vorfahrtstraßen ausgewiesen sind. Für die Ausweisung von Tempo 30 auf Vorfahrtstraßen ist eine gerichtsfeste Begründung erforderlich. Die rechtlichen Rahmenbedingungen zu ändern, um den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu geben und Tempo 30 flächendeckend einführen zu können ist in der politischen Verantwortung der Bundesregierung.

4. Fahrradstraßen einrichten

Auch bei der Beantwortung dieser Frage folgen wir den sachkundigen Empfehlungen des Aalener Radwegeverkehrsplanes, der sich detailliert mit diesen Fragen befasst. Die weitere Entwicklung und Diskussion dieses Konzepts obliegt im Übrigen dem neugewählten GR.


Franz Fetzer, Freie Wähler Aalen

1. Neuverteilung von Verkehrsflächen

Ich fordere schon seit vielen Jahren einen vorgedachten Leitplan, eine Zukunftsstudie und Radnetzplanung, die dann sobald jeweils möglich immer mehr umgesetzt werden kann.
Um letztlich zu geschlossenen, sicheren Radnetzen zu kommen.

Kommt hier an dem kurzen Stück Schotterweg der neue Radweg entlang der B29 bei Essingen? Wo kein Wille ist, ist auch kein Radweg … - Foto: ADFC

2. Ausbau der B29 - schnelle Radverbindungen

Diese Planungen und Durchführungen obliegen leider nicht der Stadt. Dass der Radweg "vergessen" wurde, ist übel und sollte natürlich nachgeholt werden. Wobei das stets schwieriger und teurer ist, als es gleich mit zu planen und anzulegen.
Jetzt werden wieder lange Planverfahren und Grundstücksverhandlungen nötig.
Und natürlich sollten Radwege möglichst alle Städte verbinden.

3. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Aalen ist ca. die sechst größte Flächenstadt in BW. Dadurch gibt es überall lange Wege und alle Verbindungen sollten dabei nicht mit 30km laufen. Das wäre für das geschäftliche und soziale Leben nur schwer leistbar.
Doch innerhalb von geschlossenen Wohngebieten gewiss sinnvoll und umsetzbar.

4. Fahrradstraßen einrichten

Das kann ich so pauschal nicht festlegen. Diese Vorgehensweise ist jeweils zu prüfen, mit den Anwohnern abzusprechen und mit den Verkehrsbehörden.
Und wo es Sinn gibt und erwünscht wird, ist es auch umsetzbar.

Grundsätzlich bin ich kein Fan von Rad und KfZ gleichzeitig auf derselben Straße.
Mir liegen sichere und zusammenhängende Radwege am Herzen, die neben und nicht auf den Straßen geführt werden. Für alle Radfahrer, Familien, Kinder und Erwachsene!


Dr. Frank Gläser, AfD

Dr. Frank Gläser

1. Neuverteilung von Verkehrsflächen

Es existiert ein ausführlicher vom Gemeinderat beschlossener Plan für die Weiterentwicklung des Radwegenetzes in und um Aalen und langfristig eingeplante finanzielle Mittel. Diesen Plan gilt es in den kommenden Jahren umzusetzen.

Wünschenswert wären dazu mehr Freigaben von Einbahnstraßen und Fußgängerzonen für Radfahrer, aber mit strengen und auch durchgesetzten Einschränkungen.

2. Ausbau der B29 - schnelle Radverbindung

Man kann schon heute per Rad auf nicht oder wenig von KFZ befahrenen Wegen von Aalen nach Mögglingen, Ellwangen und Heidenheim gelangen. Direkte und ausgeschilderte Radwege sind zu begrüßen, aber wahrscheinlich in den nächsten Jahren kaum bezahlbar. Hier gilt es zu evaluieren, was am Ende realisierbar ist. Ein gesondertes und zu lösendes Problem entsteht durch das Zentralklinikum in Essingen. Dieses muss gut und sicher per Rad erreichbar sein.

3. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Tempo 30 ist angemessen für Gefahrenzonen und Wohngebiete, aber nicht als generelle Regelung. Ein Durchschnitts-PKW verbraucht bei Tempo 30 rund 50% mehr Benzin oder Diesel als bei 50km/h, d.h. ist nicht viel leiser, aber entscheidend schmutziger.

4. Fahrradstraßen einrichten

Fahrradstraßen habe ich bei einer Exkursion nach Karlsruhe erlebt. Das ist eine interessante Möglichkeit. Es existieren bereits Planungen der Stadtverwaltung an welchen Stellen Fahrradstraßen in Aalen Sinn ergeben.
Diese Bestrebungen sollten weiter verfolgt werden.
Klar ist, dass wir in einem ländlich geprägten Raum wie dem Ostalbkreis den Radverkehr als sinnvolle Ergänzung und nicht als Zwangsersatz für den Autoverkehr führen müssen.


Agnes Mayerle, Linke

1. Neuverteilung von Verkehrsflächen

Eindeutig, weniger Pkw-Verkehr hilft zum Klimaschutz, dazu gehört Radfahren aber auch öffentlicher Nahverkehr. Dafür neue Verkehrswege zu bauen bringt mehr Versiegelung und ist nicht klimaschützend. Realistisch gesehen nimmt der Verkehrsraum enorm öffentliche Fläche in Anspruch, dieser gehört aufgeteilt und nur ggfs. ergänzt. Bestehende Verkehrswege besser für Rad- und Busverkehr zu nutzen bringt allen auch mehr Lebensqualität. Davon die Menschen zu überzeugen wäre der erste Schritt. Wir sollten für Aalen Beispiele ansehen wie es in anderen Städten überzeugend und erfolgreich gemacht wurde und daraus einen guten Plan entwickeln. Utrecht als äußerst gutes Beispiel ging erst durch die Medien. Wichtig dabei: sichere und durchgängige Radverbindungen, die auch Fußgänger nicht gefährden.

2. Ausbau der B29 - schnelle Radverbindungen

Es gibt gute bestehende Radverbindungen (jedoch bisher nicht ausschließlich für den Radverkehr) außerorts in der Nähe der B29 ab Aalen nach Essingen in Tallage. Weiter Richtung Schwäbisch-Gmünd besteht an der B29 keine Radschnellverbindungen. Von Aalen nach Ellwangen kenne ich teils gute Radwege entlang der Jagst und in der Nähe des Bucher Stausees, weiteres wäre zu ergänzen bzw. Autoverkehr möglichst auf Anlieger zu reduzieren. Die Gemeinden wurden vom Autoverkehr entlastet, weil Umgehungen gebaut wurden, z. B. durch den Ausbau der B29 (Aalen bis Gmünd) sowie der B19 (nach Oberkochen). Der Plan sollte sein bisherige Außerortsverbindungen, die entsprechend ersetzt sind, nicht dem Autoverkehr vorzubehalten. Hier könnten sinnvoll die schnellen Radwege eingerichtet werden. Zusammen mit gutem ÖPNV wird langfristig Autofahren durch die neuen klimafreundlichen Verkehre enorm reduziert werden. Dazu gehören gute andere Anreize gerade für Pendler um den Pkw stehen zu lassen. Wichtig ist für nicht ortskundige Fahrer, dass die schnellen Radverbindungen durchgängig und gut kenntlich gemacht werden und dort Autoverkehr nur für Anlieger erlaubt wird. Das Problem schnell und durchgängig voran zu kommen besteht zudem innerorts, gute Lösungen beispielsweise gibt es in Tübingen.

3. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Als Regelgeschwindigkeit wird Tempo 30 nicht durchsetzbar sein. In möglichst vielen Wohngebieten sollte untersucht werden Einbahnstraßen zu regeln in Kombination mit Tempo 30 und breite Radstreifen zu kennzeichnen wegen der dann besseren Übersicht und klaren Regelung des Verkehrsflusses. Abbiegen und kreuzen der Autofahrbahn gehört in dem Fall gut geplant und gelöst. Sicherheit muss so gut sein, dass auch kleinere Kinder auf dem Rad bestens klarkommen. Und Kinder als Verkehrsteilnehmer von morgen bringen uns als Gesellschaft in dieser Richtung voran.

Unterführung Neue Welt - gelungene Entflechtung der Verkehrswege. Wo ein planerischer Wille ist, ist auch ein Radweg. Foto: ADFC

4. Fahrradstraßen einrichten

Wenn es sinnvoll ist den Radfahrern Vorrang zu geben und nur Autos sozusagen als Gäste zuzulassen würde ich es dort begrüßen wo es passt. Die Akzeptanz ist wichtig, wie vorher bereits beschrieben.

Insgesamt darf das Radfahren nicht die Fußgänger verdrängen. Bessere Ideen als dem Rad Vorrang zu geben sehe ich Aalen bei Lösungen wie „Neue Welt“ unter den Bahnlinien von der östlichen Seite der Stadt zur Innenstadt. Gleichzeitig ist dies ein Beispiel wie Fußgänger mit den Radfahrern klarkommen können, wenn genug Platz und ausreichend Regelungen da sind.


Was es in unserem Online FahrRadBoten zu lesen gibt …

Inhaltsübersicht


Maienzeit - Demozeit

Kinder aufs Rad - großer Erfolg der Rad-Demo

Super Beteiligung beim Aktionstag der Kidical Mass

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Radfahren im Ostalbkreis - Online Beteiligung beim Radverkehrskonzept

Bisher ganz oft: Radweg Ende - wie soll's weitergehen? — In Zukunft hoffentlich: Radweg dort, wo wir hinfahren wollen!
Fotos: Ostalbkreis

Zum guten Radfahren braucht es gute Wege

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Demonstration gegen Rechts

Bündnis Aufstehen gegen Rassissmus Aalen

Für Demokratie und Vielfalt - Nie wieder ist jetzt

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Aus dem Vereinsleben des ADFC Aalen

ADFC Aktiven-Schafferessen

Ein bißchen sich selber auf die Schultern klopfen ist erlaubt

Lesen Sie den ganzen Artikel in unserem Online FahrRadBoten.


Neue Initiative zum Radeln im Winter

Frostpendeln

Wer im Winter an Radfahren in der Stadt denkt, hat meist solche Bilder im Sinn: auf der Straße Stau, weil noch mehr Leute als bei gutem Wetter sich ins Auto reinsetzen - und auf dem Radweg Schnee, weil das Räumen der Autofahrbahnen oberste Priorität hat.

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Jubiläum beim ADFC Aalen

Die ADFC-Fahrradwerkstatt in Aalen 2013 bis 2023

Ehrenamtlich und weit mehr als „nur“ eine Werkstatt

ADFC Aalen (hl) Seit 2013 gibt es in Aalen eine Fahrradwerkstatt, die ehrenamtlich unter dem Dach des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Aalen (ADFC) betrieben wird. In ihr erhalten Flüchtlinge und andere Personen mit geringem Einkommen günstige Räder. Diesem Personenkreis wird dort auch ermöglicht, unter Anleitung kleinere Rad-Reparaturen selbst durchzuführen. Das soziale Engagement des Werkstatt-Teams reicht aber weit darüber hinaus.

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Mit dem Rad in die weite Welt

Lichtbildervortrag: 1.500 Kilometer-Radtour durch Bolivien und Chile

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Pressemitteilung vom ADFC Bundesverband

Einigung der Ampel-Koalition zur Reform des Straßenverkehrsgesetzes

ADFC: Gesetz hat Potenzial, muss aber den Praxistest bestehen

Berlin ADFC BV Am heutigen Freitag stimmte der Deutsche Bundestag über das reformierte Straßenverkehrsgesetz ab. Es muss dann noch – voraussichtlich am 24. November 2023 – den Bundesrat passieren.  

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ADFC im Ferienprogramm der Stadt Aalen

Stadtmeisterschaft im Rad-Geschicklichkeitsfahren

ADFC-Ferienaktion für Kinder und Jugendliche

ADFC AALEN (hl) Zum Ferienbeginn veranstaltete der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Aalen (ADFC) auf dem Hof der ehemaligen Aalener Bohlschule die Stadtmeisterschaft im Rad-Geschicklichkeitsfahren.

Der Parcours mit Slalom, Wippe, doppelter Bodenwelle („Kamel“ genannt) und anderen Stationen war aufgebaut …

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ADFC-Fahrradklima-Test 2022 in Aalen

Teilnahmerekord, Kritik und leicht verbesserte Note

ADFC AALEN (hl) Deutschlandweit nahmen mehr Menschen als je zuvor beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022 teil, der Umfrage zur Zufriedenheit mit der Radinfrastruktur. In Aalen hat sich die Beteiligung sogar mehr als verdoppelt.

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Aktuelle Pressemitteilung des ADFC zum Fahrradklima-Test

ADFC-Fahrradklima-Test 2022

Metropolen werden fahrradfreundlicher, Nachholbedarf auf dem Land

BERLIN ADFC Der ADFC-Fahrradklima-Test feiert mit Rekordzahlen sein zehnjähriges Jubiläum. Rund 245.000 Menschen – so viele wie noch nie zuvor – stimmten bei der Umfrage zur Zufriedenheit von Radfahrerinnen und Radfahrern ab. Bundesverkehrsminister Volker Wissing zeichnet die 25 fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands aus.

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Weitere Ergebnisse vom ADFC Fahrradklima-Test 2022 sind da.

Zur Auswertung des ADFC Landesverbands Baden-Württemberg

 
Wo geht's lang mit dem Radverkehr im Ostalbkreis? Mit einem neuen Radverkehrskonzept werden hoffentlich auch die Wegweiser besser … (Foto: ADFC Aalen)

Neues Radverkehrskonzept für den Ostalbkreis

Online Bürgerbeteiligung für ein neues Radverkehrskonzept im Ostalbkreis

Der Landkreis überarbeitet das vor 12 Jahren aufgestellte Radverkehrskonzept, um es an die Anforderungen der Verkehrswende anzupassen und altbekannte Mängel zu beheben. Der ADFC Ostalb ist in die Arbeit an dem Konzept mit einbezogen und wird über die Verfahrensschritte regelmäßg in den Monatstreffen berichten. Was bisher geschah, lesen Sie bitte hier.


Kostenloser RadCheck vor dem Landratsamt - das RadKULTUR Service-Team ist im Einsatz (Foto: ADFC)

Gut vorbereitet in die neue Radsaison

RadCHECK und Codieraktion vor dem Landratsamt in Aalen

Zum Beginn der neuen Fahrradsaison gab es beim Landratsamt einen kostenlosen RadCHECK als RadKULTUR Aktion. Außerdem wurde das neue Codiergerät, gestiftet vom Landkreis und den Städten Aalen und Schwäbisch Gmünd, von Landrat Dr. Joachim Bläse an den ADFC übergeben und zum ersten Mal eingesetzt. Lesen Sie bitte hier den Bericht von der Aktion.


 
ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider (Foto: ADFC)

Verkehrsprognose des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr

Passend zum Tag der Klima-Streik-Demos veröffentlicht der ADFC folgende Pressemitteilung

Verkehrsminister unterschätzt den Radverkehr massiv – Fahrradmilliarde jetzt!

Berlin/ADFC Bundesverkehrsminister Wissing hat seine Langfristprognose für den Verkehr vorgestellt, in der er den Radverkehr kolossal unterschätzt. Laut seiner Prognose werden nur wenige Menschen in den nächsten Jahren vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. Dabei boomt der Radverkehr in Deutschland seit Jahren.

Lesen Sie bitte dazu in unserem Online FahrRadBoten, wie ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider die Einschätzung des Verkehrsministers beurteilt.

 
Die Klimademo am 3. März vor dem Aalener Rathaus zeigt der Politik die Rote Karte: die Regierung muss umsteuern, ganz besonders der Verkehrsminister. Die Zunahme des Autoverkehrs ist nicht gottgegeben - der Gegenschlag des Planeten wird aber sein wie die Strafe Gottes. (Foto: ADFC Aalen)


Jubiläum des ADFC in Baden-Württemberg

Aus dem Rundbrief des ADFC Landesvorstands

Liebe ADFC-Mitglieder in Baden-Württemberg,

am 3. Februar 1990 gründete sich der ADFC Baden-Württemberg in Stuttgart. Aus diesem Anlass schreibt das Team des Landesverbands einen Rundbrief an alle Mitglieder. Lesen Sie bitte den Brief in unserem FahrRadBoten, Rubrik Rad & Aktion.


Fahrradklima-Test

 
 
Aktive des ADFC werben auf dem Aalener Wochenmarkt für die Teilnahme am Fahrradklima-Test - Foto:ADFC

Der ADFC-Fahrradklima-Test und wie er 2022 in Aalen verlief

Rund 700 Radfahrende sorgen in Aalen für eine Rekordbeteiligung

Lesen Sie in unserem Online-FahrRadBoten den ausführlichen Bericht von Helmut Lippstreu.

Mobilitätsgipfel im Kanzleramt

Verkehrswende ist mehr als E-Auto

Fahrrad- und Bahnverbände kritisieren: Veraltetes Mobilitätsverständnis gefährdet Klimaziele

Lesen Sie hier die gemeinsame Pressemitteilung von ADFC, Allianz pro Schiene, Zweirad-Industrie Verband und Zukunft Fahrrad


ADFC-Ausblick 2023

Diese Städte und Regionen machen Hoffnung für das Fahrradland


Ein Beispiel, dass hoffen lässt: Fahrradstraße an der Alster in Hamburg
Foto: ADFC

Die Jahresbilanz des ADFC zur Fahrradfreundlichkeit von Bundesverkehrsminister Wissing fällt kritisch aus. Lesen Sie die Pressemitteilung des ADFC in unserem Online-FahrRadBoten.


Die Verkehrssicherheitskampagne 2022 des ADFC Baden-Württemberg

Lesen Sie auf den Seiten des ADFC Baden-Württemberg ausführliche und interessante Informationen zu der Kampagne: "Das Rad kommt - mit Sicherheit"

Rückschau im FahrRadBoten 2022


Kampagnenlogo



Die beste Werbung fürs Fahrrad: Spaß am Radfahren von Kindesbeinen an

Bike the West - Einweihung des Pumptrack in den Dürrwiesen

Als eine Art Stadtteilfest von Hofherrnweiler wurden am 1. Mai der Pumptrack und die Dirt-Bike-Anlage mit dem Event "Bike the West" eingeweiht. Einen kurzen Bericht finden Sie hier.


Alles hängt zusammen: Frieden und Klimagerechtigkeit

Am Tag des globalen Klimastreiks gehörte auch Aalen zu den Städten, in denen Menschen für die Bewahrung des Planeten und die Wiederherstellung des Friedens auf die Straße gingen


Krieg in der Ukraine - was können wir tun?

Das müssen sich die Aktiven von der Fahrradwerkstatt nicht lange fragen.
Lesen Sie bitte weiter

Bericht von der Flurputzete in Aalen

Geselligkeit im Verein - mal anders …
Wie angekündigt, hat sich eine Gruppe von ADFC Aktiven und Mithelfern aus der Fahrradwerkstatt an der Flurputzete beteiligt. Lesen Sie bitte weiter …

Bau einer Radschnellverbindung zwischen Aalen und Heidenheim

ADFC-Kreisverbände fordern die Einleitung einer Machbarkeitsstudie

Mit der Forderung, für den Bau einer Radschnellverbindung eine neue Untersuchung von Potential und Machbarkeit durchzuführen, hat der ADFC bei den Landratsämtern im Kreis Heidenheim und im Ostalbkreis offene Türen eingerannt.

Nachrichten vom ADFC Bundesverband

Das Verkehrsrecht muss angepasst werden

Als Reaktion auf die erste Rede von Verkehrsminister Volker Wissing fordert der ADFC ein Ende der Auto-Privilegierung im Verkehrsrecht. Zur Erreichung der Klimaziele muss noch viel geschehen …


Rückschau im FahrRadBoten 2021

StVO-Novelle

Eine Zusammenstellung des ADFC Bundesverbandes

Die Details der neuen Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für Radfahrende

Das Bundesverkehrsministerium hatte sich vorgenommen, durch die Novelle Sicherheit und Komfort für Radfahrende deutlich zu erhöhen. Nach Einschätzung des Fahrradclubs ADFC ist das zum Teil gelungen, .

Klimabewegung macht weiter

1. Auftritt nach dem Lock-Down: Fridays-for-Future sind wieder da

Eine Gruppe von gut 30 Menschen - jung und alt - ist dem Aufruf der Fridays-for-Future gefolgt


Vor der Wahl des Oberbürgermeisters für Aalen

"Kandidatenrunde" - ein erster möglicher OB stellt sich vor

Auf Initiative von Frederick Brütting fand eine verkehrspolistische Radtour mit dem ADFC statt. Chance, dem Bewerber bei den Themen Fahrrad und Entwicklung von nachhaltiger Mobilität auf den Zahn zu fühlen.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.


Arbeit am Radverkehrskonzept

Teilstück einer schnellen Radverbindung

Mit blauem Schild gewidmet, wurde der neu gebaute Weg am Kocher für Aalens Radfahrerinnen und Radfahrer kurz vor Ostern 2021 offiziell eingeweiht. Lesen Sie bitte weiter


Wird das die Verkehrswende?

Mobilitätspakt Aalen - Heidenheim

Im Rahmen des Mobilitätspakts gab bis Januar 2021 die Gelegenheit, auf die Zukunft der Mobilität im Ostalbkreis einzuwirken.

Rückschau im FahrRadBoten 2020

Der Aufreger

Radfahren auf der Schätteretrasse

Der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung (ATUS) des Aalener Gemeinderats hat in der Sitzung vom 8. Oktober 2020 eine Öffnung der Schätteretrasse für den Radverkehr beschlossen.

Lesen Sie bitte weiter in unserem Online-FahrRadBoten.

Der ADFC Aalen kontrolliert die Wegweiser für Radfahrer im Stadtgebiet

Lesen Sie hier den Pressebericht von Stadt Aalen und ADFC


Radtourentipps an Stelle der geführten Radtouren

Ein bescheidener Anfang ist gemacht, zwei erste Tourentipps sind mit Karte und gps-Daten zusammengestellt und ins Netz gestellt. Wir danken dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) für die freundliche Genehmigung, als Kartengrundlage die hochwertigen topografischen Karten zu verwenden. Damit lassen sich die Tourenvorschläge ausdrucken als Karten für individuelle Radtouren.


Das FahrRadJahr, unser gedrucktes Programm für Aalen, wurde letztmalig Anfang 2020 herausgegeben. Seither wurde kein neues Programm aufgestellt. Die Online-Version steht auf unserer Seite zur Verfügung und enthält derzeit Termine bis März 2023. Derzeit kann unser FahrRadJahr leider nur als Anregung für eigene Radtouren dienen.


Spendenübergabe

Aufschwung für soziales Engagement

Spende für die Fahrradwerkstatt

Der ADFC erhielt eine Spende vom 4. Aalener Welcome-Festival im Haus der Jugend. Die Spendenübergabe weiterlesen …

 


Pressemitteilung von ADFC und Bundesverband Güter, Logistik und Entsorgung

Der Fahrradclub ADFC und der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. appellieren dringend an Kommunalpolitik und Transportbranche, mehr Sicherheit für Radfahrende zu schaffen.  weiterlesen …
Pressebild

Rückschau im FahrRadBoten 2019

UtopiAA vernetzt Aktivitäten für Nachhaltigkeit

Anfang Oktober fand das erste Treffen der Initiative UtopiAA statt. Ziel der bisher sieben Personen aus dem Kernteam ist


Regional wirtschaften

Der 14. Tag der Region bei der Aalener Löwenbrauerei war mit ca. 3.000 Gästen ein gut besuchter Markt der Nachhaltigkeit.
Der ADFC Aalen war mit dabei. Den bewachten Fahrradparkplatz nahmen 100 Personen in Anspruch, am Infostand gab es viele interessante Gespräche.


Mini-Rad-Event

Ein Aktionsnachmittag, organisiert von der Leiterin des Tourismusbüros, Frau Heineken-Schühle, bietet einen würdigen Empfang auf der Gartenschau-Rundfahrt


Fahrradunfälle

Neueste Zahlen des statistischen Bundesamts: Fahrradunfälle nehmen drastisch zu

ADFC fordert nationales Bauprogramm für geschützte Rad-Infrastruktur

Hier weiterlesen unter Rad & Politik

Schauveranstaltung

Drehen Sie mit am ganz großen Rad:
"Zukunft Radverkehr" jetzt!

Die Aktion ist inzwischen beendet, unter den angeführten Links finden Sie einen Überblick und einen Kommentar des ADFC Bundesverbands.


Kooperation mit explorhino

Tag der kleinen Forscher im Hirschbachtal

Beim Mitmach-Tag für Kinder und Familien im Hirschbachtal nach dem Motto: "Klein - aber oho!" haben sich die Kleinsten auf dem Hindernissparcours des ADFC bewährt.


Aalen erhält Anschluss an den interkommunalen Fahrrad-Verleih

Am Hauptbahnhof übergab Oberbürgermeister Thilo Rentschler nach einer kurzen Ansprache das erste allgemeine Leihrad-Angebot der Öffentlichkeit von Aalen.

Lesen Sie bitte den ausführlichen Artikel im Online FahrRadBoten.


 


 

Verkehrssicherheit

Achtung "Toter Winkel" - eine erfolgreiche Aktion von Schulen, Polizei, Kraftfahrern, ADFC, anderen Organisationen auf dem Greutplatz

Verkehrsicherheitsaktion gegen den Tod im "Toten Winkel"

Ergebnisse des ADFC Fahrradklima-Tests 2018 sind veröffentlicht worden

Klimatest Logo

Wegweiser

Integrative Radtour mit der ADFC Fahrradwerkstatt

Werkstatt trifft "Sammelsurium"

Die Aktiven der ADFC Fahrradwerkstatt haben gemeinsam mit Flüchtlingen eine Radtour zum Sammelsurium-Museum unternommen.


Eine "Erfindung" aus Aalen

Der ADFC Rad-Notfallkoffer

Von einem Aktiven in Aalen entwickelt, damit Rad-Touristen für kleinere Reparaturen das notwendige Werkzeug ausleihen können.


Was gehen uns Krieg und Corona an?

Lesen Sie hier die auf Verein und Fahrradwerkstatt angepaßten Informationen und Handlungsanweisungen.