Neu in Aalen: Der ADFC Rad-Notfallkoffer



Wir haben einen Rad-Notfallkoffer entwickelt, der Radfahrern auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung steht.

In ihm steckt alles, was unterwegs für einfache Reparatur- und Wartungsarbeiten benötigt wird, gutes Werkzeug, Schläuche, Flickzeug, Kabelbinder und anders mehr.



Das Werkzeug ist verteilt auf zwei Ebenen, wovon die obere herausnehmbar ist.

Für Kleinteile wie Gummihandschuhe, Reifenheber und Flickzeug sind zwei Fächer vorhanden.

Die übersichtliche Anordnung aller Teile erleichtert die Vollständigkeitskontrolle.

Jedem Rad-Notfallkoffer liegen ein Inhaltsverzeichnis und eine Liste von nahgelegenen Fahrradreparaturwerkstätten mit Lage, Öffnungszeiten und Telefonnummer bei.

Um die Nachbeschaffung von Verbrauchsmaterial bzw. verlorengegangenen Teilen zu vereinfachen, kann sie über uns erfolgen. Und zwar über eine in jedem Koffer angegebene E-Mailadresse.


Insgesamt fünf Rad-Notfallkoffer wurden von uns gebaut und bei folgenden Stellen hinterlegt:


Die Koffer können dort gegen ein Pfand ausgeliehen werden.

Damit Radfahrer in Erfahrung bringen können, dass und wo es die ADFC Rad-Notfallkoffer gibt, sorgt die Stadt Aalen für entsprechende Hinweise.

Und zwar auf ihrer Homepage und im Internet-Auftritt der in Betracht kommenden Radwege.


Die Fahrradwerkstatt ist umgezogen!



Die Fahrradwerkstatt, welche Fahrräder für Flüchtlinge und Menschen mit

geringem Einkommen anbietet, ist in die Bohlschule (Keller) Friedrichstraße 50 Aalen umgezogen.

Fahrradverkauf und Reperatur Mittwoch 16 - 17.30 Uhr

Kontakt: fw.aalen@adfc-bw.de


Aalen zeichnet die besten Stadtradler aus



330 Bürger haben sich bei der Aktion Stadtradeln in Aalen beteiligt,

dass sind zehn Prozent mehr als im vergangen Jahr.In 21 Tagen im Juli

legten sie rund 90 000 Kilometer zurück. Für die besten Einzelergebnisse

und den Teams mit den meisten Kilometern überreichte Bürgermeister Wolfgang

Steidle nun Urkunden und Preise.Hervorzuheben sei auch die engagierte Teilnahme

des Theoder-Heuss-Gymnasiums und des Schubart-Gymnasiums, die dafür jeweils einen

Geldpreis erhielten, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Durch die Aktion seien fast 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart worden.

Auch Aalens Ergebnis im landesweiten Vergleich könne sich sehen lassen:

Unter den Städten in Baden-Württenberg (50 000 bis 100 000 Einwohner) belegte

Aalen bei den Gesamtkilometern Platz 2.In der Kategorie "Kilometer pro Telnehmer"

erreichte die Stadt den fünften Platz. Das Stadtradeln in Aalen wird in Kooperation

mit der Lokalen Agenda sowie dem ADFC im Rahmen der Klimaschutz-Initiative

"Aalen schafft Klima" angeboten.


Pressemitteilung
Der ADFC-Fahrradklima-Test 2016 bringt Aalen in die Abstiegszone!



Am 19. Mai stellte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in Berlin das Ergebnis des Fahrradklima-Testes 2016 vor.

Mit der Note ausreichend landete Aalen im hinteren Drittel, in der Abstiegszone.


Betrübt stellen wir fest, dass Aalen keine Fortschritte beim Radverkehr macht – im Gegenteil: 2005 lag Aalen mit der Note 3,15 noch im oberen Drittel,

aber danach fand ein kontinuierlicher Abwärtstrend statt. Damit schneidet Aalen inzwischen schlechter ab als Heidenheim oder Crailsheim.

Während andere Kommunen viel für den Radverkehr unternehmen und das Radfahren glaubhaft bewerben,

tritt Aalen seit 12 Jahren (!) auf der Stelle:



Und das, obwohl Aalen zwischenzeitlich der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) beigetreten ist,

einem Zusammenschluss von über 60 Kommunen, die sich das Ziel gesetzt haben, den Fahrradverkehr im Land systematisch zu fördern und eine Radkultur zu etablieren.

Dazu weist deren Vorstandsvorsitzender, Michael Obert, auf die Wechselbeziehung zwischen der Wirtschaftsstärke und dem Radverkehrsanteil einer Kommune hin.

Er fordert ein Umdenken hin zu mehr Radverkehr, weil sowohl das Wirtschafts- als auch das Lebensqualitätswachstum bei weiter steigendem Platzbedarf des motorisierten Individualverkehrs (MIV)

in einer Kommune ziemlich schnell an ihre Grenzen stoßen.

Denn, wenn Städte sich nicht für den Radverkehr engagieren, steigen sie ab.


Um das dringend notwendige Umsteuern zu bewerkstelligen, muss sich in Aalen folgendes ändern:


Und ab sofort sollte sich die Stadt um die Umsetzung der Punkte kümmern, die von den Aalener Radfahrern im Fahrradklimatest besonders schlecht benotet wurden.


Dies sind Fahrradmitnahme im ÖV, Führung in Baustellen, Falschparkerkontrolle auf Radwegen, Fahrradleihsystem,

Reinigung von Radwegen und Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer.

Andernorts geht es voran, warum nicht in Aalen?


Über 120.000 Teilnehmer bundesweit

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2016 zum siebten Mal durchgeführt.

Er wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 mit rund 150.000 Euro gefördert.

Über 120.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem letzten Test im Jahr 2014.

Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück.


Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 160.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit.

Die detaillierten Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2016 und bundesweite Trends finden Sie auf www.fahrradklima-test.de