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Neue Schilder fürs Land

Fördermittel für Kommunen Nach unseren Informationen können Städte und Gemeinden künftig mit Fördermittel rechnen, wenn sie die moderne im Bund einheitliche Radwegweisung einführen. Der zuständige Bund/Länder-Arbeitskreis hat beschlossen, dass die Beschilderung der Radrouten über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz erfolgen kann (siehe Beschluss).



Dies war bislang nicht möglich, da das Verkehrsministerium rechtliche Bedenken hatte. Damit dürfte auch in Baden-Württemberg der Weg frei sein, um zügig ein flächendeckendes Verkehrsleitsystem für Radfahrer zu installieren.

Nun liegt es an Minister Mappus....
... die Verwaltungsvorschriften des Landes so zu ändern, damit der vom Bund eingeräumte Spielraum zu Gunsten des Radverkehrs auch ausgeschöpft werden kann. Nach ADFC-Schätzungen werden rund 10 Mio. EUR benötigt, um die Beschilderung im Land auf Vordermann zu bringen. 

Bei jährlich über 200 Mio. EUR, die das Land vom Bund erhält, wären dies über einen Zeitraum von drei Jahren verteilt, pro Jahr rund 3,5 Mio. EUR für die Schilder.

Schluss mit dem Schilder-Stückwerk!

Es gibt für die Radfahrer derzeit nichts Dringenderes als das chaotische, lückenhafte und nicht mehr zeitgemäße Schilder-Stückwerk in geordnete Bahnen zu führen.

Schließlich sind Radfahrer keine Pfadfinder, sondern wollen die Landschaft genießen und ohne lästiges Suchen radeln können. Hier ist das Ministerium gefragt, da es für die Fahrradinfrastruktur im Land verantwortlich ist und endlich seinen Koordinierungsaufgaben gegenüber Städten und Kreisen nachkommen sollte.

Wenn Sie das Alles auch so sehen wie wir, wenn Sie das Suchen der Wege überdrüssig sind, unterstützen Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft.

© ADFC BW 2010







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