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IQ-TEC - Quantensprung beim Fahrradlicht
10 Lux schreibt die Straßenverkehrszulassungsordnung als Minimum für Fahrradscheinwerfer vor. 40 Lux, also viermal so hell, leuchten die Scheinwerfer von Busch + Müller. Möglich macht dies eine neue LED-Technik ("IQ-Technologie"). Dabei wird die Hochleistungs-Leuchtdiode so angeordnet, dass auch das direkt nach vorn strahlende Licht eingefangen und über den Reflektor verstärkt wird. Die LED selbst ist deshalb von außen nicht mehr zu sehen, ihre Leuchtkraft wird aber so zu hundert Prozent genutzt. Das Ergebnis ist ein besonders homogener und breiter Lichtstrahl. Der Lumotec IQ Fly (ab 59 Euro) ist als erster Dynamoscheinwerfer damit ausgerüstet worden. Die Batteriescheinwerfer Ixon IQ (ab 74 Euro) und Ixon IQ Speed (169 Euro) bieten sogar 50 und als Doppelscheinwerfer sensationelle 100 Lux. www.bumm.de
Lumotec IQ Fly (ab 59 Euro), Batteriescheinwerfer Ixon IQ (ab 74 Euro), Ixon IQ Speed (169 Euro)
Leuchtendes Vorbild
Das obere Ende der dynamobetriebenen Beleuchtung markiert derzeit der Edelux. Er wird von der Firma Schmidts Maschinenbau produziert, die auch den SON (Schmidts Original Nabendynamo) herstellt. Der Edelux stellt bis zu 80 Prozent mehr Lichtleistung bereit als vergleichbare Scheinwerfer, nämlich bis 60 Lux! Erreicht wird diese Lichtstärke durch Diodentechnik. Es kommen eine ausgewählte Hochleistungsdiode, der Reflektor aus Busch & Müllers IQ-Tec Scheinwerfern, eine besonders lichtdurchlässige und kratzfeste Frontscheibe und ein massiver Kupfer-Kühlkörper zum Einsatz, um die enorme Lichtleistung zu ermöglichen. Eingebettet ist der Leuchtkörper in ein formschönes Aluminiumgehäuse mit einem großen, leicht handhabbaren Schalter. http://nabendynamo.de/
SON Edelux, schwarz eloxiert/silber poliert,
85 Gramm, 139,00 Euro.
Nabendynamo oder Seitenläuferdynamo?
Eine komplette Beleuchtungsanlage ist Pflicht, auch tagsüber. Ins rechte Licht gesetzt wird das Fahrrad per Dynamo, der Strom für Scheinwerfer und Rücklicht liefert. Bei den Dynamos unterscheidet man zwei Typen:
Der Seitenläufer-Dynamo wird von der rotierenden Laufradflanke oder der Felge angetrieben. Diese Dynamos sind nur begrenzt alltags- und noch weniger wintertauglich, weil sie bei Nässe häufig zum Durchrutschen neigen und schnell verschließen.
Der Nabendynamo wird anstelle der herkömmlichen Nabe ins Vorderrad eingebaut. Modelle ohne Getriebe laufen leicht, lautlos und verschleißfrei, nehmen aber auch bei Tageslicht ein wenig Energie ab. Die Varianten mit Getriebe sind lauter und schwergängiger- dafür aber leicht und unauffällig.
mehr dazu unter http://nabendynamo.de/


