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Zeichen- und Farberklärung zur Terminliste |
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Farbsystem
Toureneinstufung
Mit der Toureneinstufung wollen wir die unterschiedlichen Ansprüche befriedigen und verdeutlichen. Rücksicht auf Schwächere ist bei uns selbstverständlich, dennoch bitten wir alle, ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, um Enttäuschungen zu vermeiden. Toureneinstufungen werden nur für ADFC-Touren vorgenommen, Informationen zu allen anderen Touren erfragen Sie bitte beim Veranstalter.
Für alle Teilnehmer gilt die StVO. Die Teilnahme an den Radtouren erfolgt auf eigene Gefahr. Sie können weder den Veranstalter, noch den Tourenleiter für Schäden, Unfälle oder dergleichen haftbar machen.
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Leicht und kurz | Tour mit längerer Rast und wenig Steigungen; geeignet für Familien mit Anhänger und selbstradelnden Kindern. |
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Gemütliche Tour | Auch für weniger geübte Radlerinnen und Radler; meist ist eine Besichtigung der längere Rast geplant. |
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'Die Tour' | Hier ist etwas Übung und Kondition gefragt, ein gutes Fahrrad ratsam. Wer z.B. regelmäßig per Rad zur Arbeit fährt, kann hier normalerweise gut mithalten. |
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Sportliche Tour | Es wird nur kurz gerastet, viel, zügig und vor allem auf und ab gefahren. Null Bock hat keine Chance. |
RTF - was ist das?
Das Radtourenfahren (RTF) ist die
bekannteste und meist verbreitete Veranstaltungsform des Radsports für
Jedermann im Bund Deutscher Radfahrer e.V. Sportliches Radfahren steht
beim Radtourenfahren im Vordergrund; alleine und/oder in der Gruppe. Da
keine Zeitnahme erfolgt und meist drei parallel angebotene Strecken
(zwischen 41 und 170km) zur Wahl stehen, ist eine individuelle
Belastungsmöglichkeit gegeben.
Gesundheitsfördernden Ansprüchen kommt
das Radtourenfahren durch diese persönliche Dosierungsmöglichkeit der
Belastungsgröße besonders entgegen. Regelmäßiges Radfahren verbessert
die Herz - Kreislauf - Funktion und ist - im Gegensatz zum Laufen -
auch für gewichtige Personen besonders zu empfehlen.
Die Teilnahme an Radtourenfahrten ist
jedem möglich: auch ohne Mitgliedschaft in einem Radsportverein.
Verständlicherweise ist die Startgebühr für Mitglieder geringer.
RTF-Formel A (Ausdauer)
nennt sich der bekannteste Zweig im Radtourenfahren. Hierbei werden an festgelegten Wochenend- oder Feiertagterminen verschiedene Touren der 5 Klassen (41-70,71 - 110,111 - 150,151 - 200, über 200 km) parallel auf einer Veranstaltung angeboten.
Geradelt wird auf einer ausgeschilderten Strecke mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 - 27 km/h.
Je nach Art und Beschaffenheit der Strecke fährt man mehrere Kontrollstellen an. Dort wird die Startkarte abgestempelt und oftmals ein Erfrischungsgetränk gereicht. Radtourenfahrten haben keine Sollzeiten und werden in der Regel auf einem Rundkurs durchgeführt, d. h. der Teilnehmer kommt zum Startort wieder zurück. Der Veranstalter setzt aus organisatorischen Gründen einen Zeitraum von ca. 2 Stunden (z.B. 7.00 - 9.00Uhr) in dem man losfahren kann, und nennt eine Schlusszeit bis zu der man wieder zurück sein muss.
Mitglieder in einem Verein des Bund Deutscher Radfahrer e.V (BDR) oder Landesverbands die Einzelmitglieder können eine RTF-Jahres-Wertungskarte lösen, in der die Punkte für eine erfolgreich beendete Radtourenfahrt eingetragen werden.
Entsprechend der o.g. 5 Klassen gibt es je nach zurückgelegter Strecke 1 2, 3, 4 oder 5 Punkte. Sind innerhalb der Saison (Mitte März bis Mitte Oktober) von Frauen 15, von Männern 25 bzw. von Schülern 10 oder mehr Punkte erradelt worden, so bekommt man dafür eine Jahresauszeichnung. Die dafür notwendige RTF-Wertungskarte können Mitglieder beim Verein oder Einzelmitglieder über Ihren Landesverband erwerben.
RadmarathonHierunter werden diejenigen Veranstaltungen zusammengefasst, die eine Streckenführung über mehr als 200 km ausweisen und für eine Listung als Radmarathon angemeldet sind. Diese Radtourenfahrten sind im Kalender in einer separaten Rubrik aufgelistet. Die meisten Vereine bieten parallel dazu auch noch kürzere Begleitstrecken an. Diese sind wie üblich im A-Wertungsteil unter dem jeweiligen Datum aufgeführt, da es auch unterschiedliche Veranstaltungstitel gibt. In der Regel wird bei diesen Extremstrecken ein besonderes Verpflegungsangebot und ein umfangreicheres Serviceangebot gestellt. Der Start an diesen Veranstaltungen ist dadurch mit einer höheren Teilnehmergebühr verbunden. Diese geht aus den Ausschreibungen der jeweiligen Organisatoren hervor. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen wird mit 5 Punkten für die Jahreswertung des BDR gewertet.
Aus dem Breitensportkalender des BDR