Zum radfahrerfreundlichen Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter radeln sich gesund: Von mehr Gesundheit profitieren natürlich auch die Unternehmen durch einen niedrigeren Krankenstand und motivierteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem sparen Unternehmen/ Verwaltungen Platz und Kosten, wenn mehr mit dem Rad statt mit dem Auto kommen, und sie können sich innovativ und gesundheitsbewusst darstellen. Aktuell laufen z.B. Projekte bei der Stadtverwaltung Tübingen und auf der Insel Mainau. Ein Baustein ist hier jeweils ein medizinisch begleiteter Umstieg vom Auto aufs Rad. Die Testkandidatinnen und -kandidaten fühlen sich durchs Radeln nicht nur fitter, sondern bekommen es durch die Untersuchungsergebnisse auch noch schwarz auf weiß, wie gut das Pedalieren ihnen tut! |
Jedes Unternehmen kann den Radverkehr fördern! Jeder Betrieb kann vom ADFC hinsichtlich der Potenziale und der Fahrradfreundlichkeit „unter die Lupe genommen werden“. Auf dieser Basis können langfristig die Radverkehrsanteile gesteigert werden.
Aufbauend auf einer Bestandsanalyse leitet der ADFC für die genannten Bereiche Handlungsempfehlungen ab. Das Ergebnis der Untersuchungen wird in einem Bericht dokumentiert, der auch die Maßnahmen beschreibt, die für das ADFC-Zertifikat „Radfahrerfreundlicher Betrieb" umzusetzen sind. Diese Auszeichnung kennzeichnet innovative, gesundheitsbewusste, dynamische Unternehmen. Paul Lange & Shimano in Stuttgart und die Wala Heilmittel GmbH in Bad Boll sind als erste Arbeitgeber bundesweit 2007 mit dem Zertifikat "Fahrradfreundlicher Betrieb" ausgezeichnet worden. Beide Firmen haben bezüglich ihrer Fahrradfreundlichkeit Vorbildcharacter. Der Radanteil bei Paul Lange liegt deutlich über dem Stuttgarter Durchschnitt. Wala belohnt die Radler jedes Jahr mit einem kostenlosen Radcheck, Gutscheinen und Prämien.
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