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Radfahren auf dem Weg zur Arbeit


Eine win-win-win-Situation


Radfahren auf dem Weg zur Arbeit ist die ideale Prävention vor vielen Zivilisationskrankheiten. Radlerinnen und Radler sind gesünder, frischer und motivierter, sie bewältigen Stress viel besser und sie sparen Mobilitätskosten. Ein Rad verursacht geringe Anschaffungskosten und sehr geringe Betriebskosten, während jeder Autokilometer weiter kräftig kostet.

Auch die Allgemeinheit profitiert: weniger Gesundheitskosten, niedrigere Kosten für Infrastruktur aufgrund des geringeren Platzbedarfes der Räder und nahezu keine Lärm-, Abgas- und Feinstaubemissionen.

Für Arbeitgeber bedeuten viele radelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Leistungsbereitschaft, einen geringeren Krankenstand, mehr Motivation und Dynamik und ebenfalls geringere Mobilitätskosten.


Aktionsplakat

 


6,8 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer legten 2004 in Baden-Württemberg ihren Arbeitsweg mit dem Rad zurück. Das ist zwar eine Steigerung gegenüber "früher" (1980 lag der Anteil bei rund 5 Prozent), aber ein leichter Rückgang im Vergleich zu den letzten Mikrozensus-Erhebungen: 1996 lag der Radleranteil bei 7,5 Prozent. Gleichzeitig steigt die Zahl der Autopendler weiter an und lag 2004 bei knapp 68 Prozent und das, obwohl über die Hälfte der Pendler (55 Prozent) eine einfache Wegestrecke von weniger als 10 km haben.

Der ADFC hat sich zum Ziel gesetzt, dieses große Potenzial auszuschöpfen und engagiert sich auf verschiedenen Ebenen dafür:

im Rahmen der Gesundheitskampagne "Mit dem Rad zur Arbeit" und

durch die gezielte Beratung von Arbeitgebern zur Fahrradfreundlichkeit.


Trockenraum für verschwitzte Radlerkleidung





Drucken     PDF-Version    Versenden          Letzte Änderung: 5.03.2010