Sommertour
Sommertour 2011
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Aktuelle Fotos und Berichte der Sommertour 2011 ![]() |
Tag 1
Tag 1 - Gruppe 8-11 Jahre
... in Bearbeitung
Tag 1 - Gruppe 11-13 Jahre:
Tag 1 - Gruppe 12-15 Jahre:
Samstag, 30. Juli 2011 – von Heidelberg nach Mosbach
07:00 Uhr Der Wecker klingelt. Viel zu früh. Doch der Tag wird aufregend und darum springe ich voller Erwartungen aus dem Bett. Okay, ich habe etwas übertrieben, aber es klingt motivierter.
07:30 Uhr Nach der gewöhnungsbedürftigen Dusche ein nettes Frühstück gegessen, als hätten wir viel Zeit. Schwarzer Tee lässt die 3 ½ Stunden Schlaf vergessen.
07:55 Uhr Wir haben keine Zeit. Die Taschen müssen ans Rad gebracht werden und zum ersten Mal im Leben trage ich einen Fahrradhelm. Offizielle Version: Natürlich trage ich immer einen Fahrradhelm, denn der sorgt für lebenswichtige Sicherheit.
08:00 Uhr Die anderen sind bestimmt schon pünktlich, während wir drei und auf den Weg machen. Das nicht unübertriebene Strampeln um diese unchristliche Uhrzeit sorgt für noch mehr Wachsein.
08:15 Uhr Die Betreuergruppe ist vollständig und gut gelaunt. Alle weiteren Albernheiten werden an dieser Stelle ausgeklammert. Schließlich muss noch viel gepackt werden.
09:00 Uhr Das neue blaue T-Shirt wird ausgeteilt. Nur die Signalweste mag optisch rein gar nicht dazu passen und gibt höchstens ein besseres Lätzchen her. Meine Autorität ist dahin.
09:15 Uhr Die Fahrräder sind voll beladen, doch gottseidank bekommen alle noch weiterhin die Tasche voll mit Dingen, die möglicherweise nicht notwendig sind. Eventuell könnte ja Langeweile aufkommen. Na auf die Gruppen bin ich gespannt!
09:30 Uhr Die ersten Teilnehmer kommen und schauen noch etwas schüchtern, weil da noch lauter Betreuer rumwuseln. Ich springe lieber noch schnell in die Drogerie, um eine Flasche Wasser zu kaufen, die – im Gegensatz zu den bereit gestellten – auch in meine Flaschenhalterung passt.
10:00 Uhr Der Platz ist voll mit Eltern und deren Kinder, die sie nun an uns abgeben werden. Die Stimmung ist gut, vielleicht auch, weil die Eltern endlich mal ihre Ruhe haben werden.
10:20 Uhr Alle Betreuer kommen nochmal geschlossen zusammen und schwören sich auf die Fahrt ein. Wir sind ein Team!
10:30 Uhr Die große Ansprache von Michael. Die gute Stimmung hat nun alle erreicht und die Gruppen können endlich aufbrechen. Zuerst die „Mittleren“, weil sie die längste Strecke haben, dann die „Kleinen“ und zuletzt wir, die „Großen“. Mit Applaus werden wir von den Zurückgebliebenen auf den Weg geschickt, gleich direkt in den Heidelberger Stadtverkehr.
11:00 Uhr Wir – die große Gruppe – verlassen langsam das Treiben der Stadt und fahren gemächlich auf der Landstraße. Die Strapazen vom Morgen sind vergessen, stattdessen müssen die einen oder anderen Verständigungsabsprachen getroffen werden.
12:00 Uhr Entgegen des allgemeinen Verständnisses sind kurze Pause nicht sofort als Mittagspause anzusehen. Die vielen Stullen werden immer wieder aus- und eingepackt.
14:00 Uhr Die Mittagspause war lang ersehnt und wird ausgiebig auf einer Wiese genossen. Einige sind jedoch der Meinung, es wären ihnen zwei Stunden Pause versprochen worden. Die Betreuer schweigen hierzu.
16:00 Uhr Immer wieder kleine unscheinbar auftauchende Steigungen erfordern bereits am ersten Tag ihre Opfer. Mal wird geschoben, mal muss gewartet werden. Der Stimmung tut das jedenfalls keinen Abbruch. Die Frage „wie weit ist es noch?“ erschallt immer häufiger. Zudem wurde bemerkt, dass Männer ungeeignet sind, für Frauen das passende „Örtchen“ auszusuchen.
16:45 Uhr Das Ziel ist erreicht! Schneller als erwartet, dennoch sind alle mit der Menge zufrieden. Seltsamer weise will niemand noch eine extra Runde drehen. Die Fahrräder werden von ihrer Last befreit und weggesperrt, geräumige Zimmer zugeteilt und zum Essen verabredet.
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 60,48 km
reine Fahrzeit: 3:26 h
Spitzengeschwindigkeit: 40,14 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,54 km/h
Pannen: eine Kette musste repariert werden, eine andere ist abgesprungen und immer wieder fiel eine Trinkflasche o.ä. hin
18:00 Uhr Abendessen. Kartoffelbrei, Reis, Hühnerfrikassee. Dazu Salat und eine Tomatensuppe. Die ist gut, was aber die wenigsten herausfinden wollen. Die Strapazen der Fahrt sind vergessen, es geht wieder laut her am Tisch und man verabredet sich auf 21 Uhr für die Nachbesprechung.
19:00 Uhr Die Teilnehmer inspizieren erst mal die gegnerischen Zimmer, bevor man sich zusammen trifft, um mal wieder „Werwölfe“ zu spielen. So manche menschliche Akkus scheinen gar nicht angekratzt worden zu sein. Parallel dazu wird das nötigste für morgen besorgt. Endlich dürfen auch wieder die Fotoapparate zum Einsatz kommen.
20:30 Uhr Mein Wecker klingelt, denn ich konnte gegen die Müdigkeit nicht mehr ankämpfen und habe mich etwas hingelegt. Hauptsache, ich bin fit wenn es darum geht, die anderen zum vernünftigen Schlaf zu bringen.
21:00 Uhr Tagesabschlussbesprechung. Die kleinen Fehlerchen im Straßenverkehr werden aufgeführt, denn auch wenn alles gut ging, hätte es in manchen Situationen auch anders ausgehen können. Doch die Gruppe kann mitdenken, davon sind alle überzeugt. Wir denken jedenfalls, dass alle nach dem morgigen Tag noch erschöpfter und damit ruhiger sein werden. Der Geräuschpegel lässt dies jedenfalls wünschen. Wecken ist um 7:30 Uhr, die Abfahrt auf 9:00 Uhr angepeilt.
Tag 2
Tag 2 - Gruppe 8-11 Jahre
... in Bearbeitung
Tag 2 - Gruppe 11-13 Jahre:
Tag 2 - Gruppe 12-15 Jahre:
Sonntag, 31. Juli 2011 – von Mosbach nach Erbach
07:00 Uhr Hier beginnt bereits mein Tag mit einer heißen Dusche, schließlich weiß man nie, wie die nächste Dusche aussieht.
07:30 Uhr Weckdienst. Es war angekündigt und das erste Zimmer liegt noch in den süßesten Träumen. Doch die anderen sind überraschenderweise voll munter! Wahnsinn! Meine Arbeit reduziert sich also darauf, meine eigenen Sachen wieder in Ordnung zu bringen.
09:00 Uhr Nach dem ausgedehnten Frühstück steht der pünktlichen Abfahrt nichts entgegen. Doch die Reparatur von Bremsen hält die Gruppe um ganze 45 Minuten auf.
09:45 Uhr Abfahrt. Mein „so, es geht nach links“ wird sogar wörtlich genommen, während ich natürlich das „andere links“ meine. Ansonsten gibt es wieder eine Panne kurz nach Start. Für die meisten eine willkommene Pause nach 15 Sekunden Anstrengung. 15 Minuten später will eine Speiche nicht mehr ihren rechtmäßigen Platz am Fahrrad einnehmen.
11:30 Uhr Neea ist das erste Opfer der Fahrt. Ihr linkes Knie siegt über den Willen, weiterfahren zu können. Katrin begleitet sie den Weg zurück, der bis dahin eine alte Bahnlinie war. Die „sanft“ ansteigende Strecke verfolgt der Rest weiter.
13:30 Uhr Wir erreichen endlich endlich den Rastplatz für die Mittagspause. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist bis dahin weit unter der vom Vortag. Trotz des geringen Anstieges, ist es dennoch weit schwerer als am Vortag. Okay, das Mittagessen besteht auch nur aus Brötchen und Samba … aber die Pause tut echt gut. Und halbwegs erholt kann es nach zwei Stunden auch weiter gehen.
16:00 Uhr Die Karte sagt: „geradeaus“. Der Weg endete aber plötzlich an einem Gehege. Bis dahin mutierte der Weg zu einem Trampelpfad, dessen Wurzeln für einen weiteren Kettenriss sorgen. Das Gehege will nicht wirklich aufhören, sondern bietet nur ein paar Baumstämme als Treppe hinüber. Zufälligerweise direkt am Limes und einem alten Grenzturm. Wir fassen den kurzen Entschluss: Die Räder müssen über den Zaun! Gesagt, getan. Geht schnell und alle helfen mit. Ein tolles Team! Die Kette ist bis dahin auch geflickt und der richtige Weg zeigt sich auch hinter den Bäumen.
17:00 Uhr Kurze Pause an einem weiteren Zeugen der Römergrenze, sogar mit einer alten Badeanlage und einem Kastell. Nun, die Gruppe ist nicht wirklich an dem alten Zeugs interessiert, denn die lange Tour bis dahin ist schon anstrengend genug.
18:00 Uhr Eine lange Abfahrt krönt die 2. Etappe der Fahrradfreizeit. Der Ort Erbach begrüßt uns zudem mit dem Jahrmarkt und allerlei Fahrgeschäften … doch zuhause sind solche Events irgendwie schöner.
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 61,63 km
reine Fahrzeit: 4:22 h
Spitzengeschwindigkeit: 42,34 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,08 km/h
Pannen: viele, mit gefühlten 2 Stunden Unterbrechung
20:00 Uhr 20 Pizzas lassen die Anstrengungen des Tages vergessen, der Jahrmarkt und die verlängerte Bettruhe ebenso. Morgen soll es noch mehr Stecke werden. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Lassen wir uns überraschen! P.S.: Zugfahren ist langweilig. Die anderen leben noch. Wir wissen, wer morgen spült.
Tag 3
Tag 3 - Gruppe 8-11 Jahre
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Tag 3 - Gruppe 11-13 Jahre:
Tag 3 - Gruppe 12-15 Jahre:
Montag, 1. August 2011 – von Erbach nach Darmstadt
07:00 Uhr Das frühe Aufstehen bin ich bereits gewohnt und freue mich auf ebenso motivierte Teilnehmer.
07:30 Uhr Die Leute pennen alle noch! Ich bin geschockt! Einen Tag zuvor waren die meisten noch hochmotiviert vor der offiziellen Weckzeit munter herumgesprungen und nun kommen sie nicht aus den Federn. Schnell wird mir klar, dass es daran liegen könnte, dass ich bereits um Mitternacht mein Kopfkissen abgehört habe und somit die Kontrolle über die Meute verloren habe. Zum ersten Mal muss also der mahnende Zeigefinger ausgepackt werden.
08:00 Uhr Das entsprechende Gemeinschaftsritual vor dem Essen (um dann gemeinsam mit dem Essen anzufangen) verschiebt sich etwas, was nicht jeden mit Freude erfüllt. Dafür ist das Frühstück für DJH-Verhältnisse überdurchschnittlich gut.
09:00 Uhr Die Knochen sind auch beim gemeinsamen Aufwärmen sehr träge. Ein Massagekreis täuscht darüber ein wenig hinweg. Wieder wird repariert, dann geht es erst mal zur nächsten Apotheke, weil das ein oder andere Gelenk der Teilnehmer schmerzt.
12:00 Uhr Wir erreichen den Berg, der schon vor seiner Sichtung verflucht wurde. Denn die Steigung des Tages hat es in sich. Die Abkürzung ist zudem noch steiler, so dass sich die Gruppe etwas in die Länge zieht. Silvia kommt überraschenderweise ohne Schieben nach oben. Das verspricht mehr.
13:45 Uhr Eine kleine Fehldeutung der Karte bringt uns zwar etwas vom Weg ab, aber dafür zur ersehnten Mittagspause. Die schaffen wir sogar ohne das Samba-Glas zu öffnen.
15:30 Uhr In Radheim, auf der Hälfte der Gesamtstrecke, wird die Entscheidung getroffen: wir müssen uns splitten. Grund dafür sind unaushaltbar gewordene Schmerzen bei Aleksandra (Lunge), Neea (Knie) und vor allem Silvia (Achillessehne). Da Katrin bereits gestern die Zugbegleitung war, habe ich den Job übernommen und bringe die drei Mädels zum nächsten Bahnhof. Dies verfälscht jetzt den Tourbericht der ganzen Gruppe, aber es ist trotzdem interessant.
16:30 Uhr Mit einem Eis gestärkt geht es weiter Richtung Babenhausen. Die große Gruppe ist zu diesem Zeitpunkt ungefähr bei Münster. Die kleine Gruppe fährt schön langsam und meine Aufgabe ist es meist, nicht nur mich vorwärts zu bewegen.
17:29 Uhr Gleis 1: der Zug nach Darmstadt fährt ab und bringt uns zum Hauptbahnhof. Von dort ist es noch ein ganzes Stück durch die Stadt zur Jugendherberge, aber wir kommen trotzdem gut an.
18:30 Uhr Ankunft Jugendherberge. Wir sind kaputt. Die große Gruppe kommt noch erschöpfter eine viertel Stunde später an. Für Hedwig ist es grenzwertig viel geworden, denn es geschahen unterwegs noch kleinere Unfälle. Dabei ging auch Pauls Helm zu Bruch.
Tagesstatistik (geschätzt):
Tagesstrecke: 48,76 km (70 km)
reine Fahrzeit: 3:32 h (4:00 h)
Spitzengeschwindigkeit: 39,75 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 13,76 km/h
Pannen: wieder einige
19:00 Uhr Das warme Abendessen schmeckt gut und wir beraten, was nun mit unseren Patientinnen geschehen wird. Wir wollen es bis morgen abwarten und einen Arzt entscheiden lassen. Doch es sieht so aus, als wäre die Tour für mindestens zwei Teilnehmer gelaufen.
21:00 Uhr Die meisten gehen noch ein Eis essen, ansonsten ist es sehr ruhig geworden. Erst recht, nachdem ich eine aufkommende Feier-Gruppe aus unserem leeren Betreuerzimmer schmeißen musste. Das tut mir zwar in der Seele weh, aber wenn man schon auf der „anderen Seite“ steht, muss man sie wohl auch vertreten.
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Tag 4
Tag 4 - Gruppe 8-11 Jahre
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Tag 4 - Gruppe 11-13 Jahre:
Tag 4 - Gruppe 12-15 Jahre:
Dienstag, 2. August 2011 – von Darmstadt nach Wiesbaden
06:45 Uhr Der Wecker bimmelt und ich bin bereits seit einer Minute wach. Kein mir unbekanntes Phänomen. Das Wecken ist um „viertel acht“, damit wir die ganzen ungeplanten Sachen erledigen können. Ich bin jedenfalls fit wie immer.
07:15 Uhr Katrin ist zwar mit dem Wecken schneller, aber die Teilnehmer scheinen immer noch unter starken Betäubungsmitteln zu stehen. Auch das Frühstücksritual muss extra befohlen werden, weil die Zombies geradeaus zum Büffet schlurften, ohne an Hedwigs eingetrichterte Regeln zu denken.
08:15 Uhr Ich schnappe mir die drei Mädels vom Vortag und gehe mit ihnen ins Krankenhaus, was zum Glück gegenüber der Jugendherberge liegt. Wenigstens da haben die Stadtplaner mitgedacht.
08:30 Uhr Juhu, wir wissen nun auch, wo wir im Krankenhaus an der richtigen Anmeldung sind. Doch wenn man z.B. nur eine finnische Krankenkarte der Mutter einer Teilnehmerin hat, sieht die Sache schon wieder schwieriger aus. Nun ja, Fazit der Untersuchungen: Neea & Silvia leiden an Überreizungen und Aleks konnte nicht untersucht werden – hätte noch länger gedauert.
10:00 Uhr Die Ergebnisse stehen fest: Neea & Silvia werden mit dem Zug heim fahren. Aleks will die Zähne zusammen beißen. Mit dicken Verbänden packen die beiden sichtlich Geknickten ihre Sachen.
10:45 Uhr Die Gruppe macht sich ein letztes Mal in dieser Formation auf Richtung Bahnhof. Dort werden Neea & Silvia verabschiedet. Ist zwar doof gelaufen, aber die Gesundheit geht vor. Und man kann ihnen nicht vorwerfen, sie hätten nicht gekämpft! Sie wollen am Freitag wiederkommen.
11:30 Uhr Der Zug ist abgefahren und wir schlängeln uns durch Darmstadts Verkehr im Zickzack-Kurs. Das mag so manchem als Odyssee vorkommen, aber der Weg ist völlig korrekt.
13:45 Uhr Ein Freibad vorgetäuscht und dann doch noch den längeren Weg genommen, damit wir an einen Badesee kommen. Und schon war der Umweg vergessen. Das Wasser ist super, einen Strand gibt es auch und die ein oder anderen Gäste – es sind nicht wenige – bieten auch was fürs Auge. Zwischen dem Schwimmen gibt es Mittagessen.
16:30 Uhr Es geht wieder los gen Wiesbaden, allerdings nicht ohne auch ein wenig Side-Seeing zu betreiben. Also wird der Weg am Main entlang auf dem Damm genommen und dann scharf nach Norden abgebogen, um durch Weinberge zu fahren. Dieser „kleine Umweg“ ist für einige ein „Unweg“, denn Wiesbaden will und will nicht kommen.
18:00 Uhr Katrins Versprechen, um 18 Uhr die Jugendherberge zu erreichen, geht verloren.
19:00 Uhr Wir erreichen nach einem langen Trip durch die Stadt die Jugendherberge und werden von den anderen Gruppe mit Applaus empfangen. Verfahren hatten wir uns zwar nicht, aber ich habe wohl die Abstände auf der Karte falsch abgeschätzt. Niklas‘ Bremsen habe die ganze Zeit fröhlich mitgebremst, weswegen er am Ziel gleich zu Boden geht. Die anderen haben sich aber auch tapfer Geschlagen.
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 59,44 (ab Bahnhof)
reine Fahrzeit: 3:45 h
Spitzengeschwindigkeit: 31,14 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,81 km/h
Pannen: nicht so schlimm, Hedwig musste aber einem armen
Radfahrer unterwegs den Reifen aufpumpen
21:00 Uhr Alle Teilnehmer der drei Gruppen kommen zusammen und machen ein Aufwärmspiel. Okay, jetzt weiß jeder, wie groß man ist. Zudem wurden die Paten eingeteilt. Die Dunkelheit beendete den lüsternen Reigen.
22:30 Uhr Nun ist es ja so, dass manche Teilnehmer den Respekt vor Betreuern verlieren, wenn sie diese schon seit vielen Jahren kennen, sogar als gemeinsame Teilnehmer. Dennoch gibt es Grenzen und an diese durfte ich einen auffälligen Teilnehmer auch dran erinnern. Da es keine Absprache gab, faltete Michael den Jungen fünf Minuten später noch mehr zusammen. Nun ja, vielleicht hat er es auch verdient. Doch keine Angst: er ist nun verträglicher und wir lieben ihn alle!
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Tag 5
alle Gruppen
Mittwoch, 3. August 2011 – Ruhetag
07:50 Uhr Ich wache auf. Das Fenster ist auf. Der Verkehr ist auf. Ab unter die Dusche, gleich darauf werden die Kiddies geweckt. Naja, die, die frühstücken wollen. Ich mache mit Michael aus, dass wir es morgen mit einer improvisierten Schafherde probieren.
08:30 Uhr Das Frühstück ist übersichtlich und die erste Person die ich mit „Guten Morgen“ begrüße hat mich nicht mal verstanden, weswegen ich gleich meine Englischkenntnisse durch ein „Good morning“ unter Beweis stellen darf.
10:00 Uhr Der große Haufen ist bereit für die Abfahrt. Bei so vielen Kindern keine einfache Sache, waren wir doch bisher die „Großen“ gewohnt. Die nun rund 60 Leute nehmen im Straßenverkehr doch schon eine auffällige Rolle an.
10:20 Uhr Schon sind wir da! Wowh, gar nicht zu vergleichen mit den bisherigen Touren. Aber der kurze Ausflug sollte auch nur zur Entspannung dienen. Es ging zum Schloss Freudenberg – einem Haus voller Erlebnisse für die Sinne. Vor allem die Augen sollen hier geschont werden, weswegen es auch eine Dunkelbar gibt und vielerlei Installationen, die die anderen 4 Sinne beanspruchen.
13:00 Uhr Nun, um 13 Uhr, Zwischenstand: Das Mittagessen scheint die Teilnehmer mehr zu begeistern als die riesige Anlage. Ich bin der Meinung, dass es nur daran liegt, dass die Motivation fehlt, die ganzen Geräte und Pfade richtig zu verstehen bzw. die Neugier fehlt, was man alles entdecken kann. So macht sich bereits beim Essen das Wort „laaangweilig“ breit. Doch aus der Langeweile entsteht oft Kreativität und so müssen alle noch bis 17 Uhr bei diesem schwülen Wetter verharren.
17:00 Uhr Alle da, was auch sonst. Sogar gestärkt mit Kuchen, der von einer Mutter für alle gebacken wurde. An dieser Stelle ist zu unterstreichen, dass es für alle gereicht hat, die überhaupt Kuchen essen wollten. Auf dem Heimweg läuft alles glatt, nur einmal wird ein Peterwagen mit Blaulicht aufgehalten und die Frage kommt auf, wer wohl Vorfahrt hat.
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 7,50 km
reine Fahrzeit: 0:40 h
Spitzengeschwindigkeit: 37,41 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12,86 km/h
Pannen: nicht der Rede wert
18:00 Uhr Abendessen. Lecker lecker und sogar mit Morenkopf zum Nachtisch. Sonderbarerweise gehen nicht alle weg. Die Kinder sind schon manchmal seltsam drauf. Vielleicht freuen sich auch alle auf die Chips zum Film. Denn am Abend zeigen wir „Die Rotkäppchen-Verschwörung“ … die meisten finden ihn sogar gut.
22:00 Uhr Teamer-Besprechung: ich war wieder halbwegs wach, da der Film eher einschläfernd auf mich wirkte. Morgen steht die größte Steigung an. Zwar insgesamt nur 35 km, aber die haben es in sich. Einige Kinder sind jetzt schon mit dieser Aufgabe überfordert.
Tag 6
alle Gruppen
Donnerstag, 4. August 2011 – von Wiesbaden nach Oberreifenberg
07:30 Uhr Wir wollten aufstehen, aber der Wecker klingelt nicht. Das liegt an Michael und muss hier in aller Öffentlichkeit erwähnt werden.
08:00 Uhr Wir stehen auf. Rechtzeitig zum Wecken und keiner hat‘s gemerkt. Nur mein Blöken muss auf morgen verschoben werden.
09:00 Uhr Die Kinder sind alle fit – schließlich hatten sie einen Ruhetag hinter sich und wollen nun die groß angekündigte Steigung fahren. Einige leider nicht. Denn schon in der letzten Nacht gab es Heimweh und so manche Träne. Die Bergfahrt war wie ein böses Omen!
10:00 Uhr Es geht durch Wiesbaden kreuz und quer, gefolgt von sauer blickenden Autofahrern, die keine zwei Minuten lang warten können. Die Passanten auf den Bürgersteigen glotzen immerhin verwundert beim Anblick der 60 Radler. Prost!
11:00 Uhr Die Steigung wird nicht weniger, immer der Landstraße folgend. Immer wieder fallen welche zurück, müssen aufgemuntert und motiviert werden. Leider ist ein Mädchen nicht so tapfer und bleibt mit Hedwig stets mit großem Abstand hinter uns.
12:00 Uhr Es war wohl um die Mittagszeit, da musste Carla anhalten. Felix und ich sind natürlich Gentleman und wollen ihr „Problemchen“ mit der abgesprungenen Kette schleunigst lösen um nicht den Anschluss zu verpassen. Doch das Mistding sitzt fester als erwartet und auch das Lösen des Rades und eine Zange will die Kette nicht freikriegen. Erst ein letzter Versuch mit reichlich Gewalt bringt die Kette frei … und ich ziehe mir eine heftig blutende Schnittwunde am Daumen zu. Na klasse! Egal, wir können weiter fahren, ich habe ja genug Pflaster dabei, die jedoch auf meinen nun schwarzen Fingern nicht so richtig halten wollen.
15:00 Uhr Ein Sportplatz weit oben in Schloßborn: endlich Mittagessen. Der gedeckte Tisch bietet ein Bild für die Götter und die Teilnehmer stürzen sich drauf, als hätten wir sie tagelang hungern lassen. Danach scheint für uns noch die Sonne, bis es (leider) wieder weiter geht.
17:00 Uhr Das Hedwig-Sonderkommando gibt endgültig auf und wir rufen ein Taxi. Dies kommt in Form eines Feuerwehrautos direkt von der Jugendherberge, wo auch eine ganze Gruppe solcher Leute untergebracht ist. Wir ziehen weiter und der letzte Berg erweist sich als Feuerprobe. Wie passend. Ich bin überrascht, dass selbst die typischen „Schieber“ sich gegenseitig zum Fahren ermutigen und durchhalten.
18:00 Uhr Pünktlich erreichen wir die Jugendherberge. Und sie kam schneller als wir dachten, das war toll und wir feiern uns selbst mit großem Applaus. Drei Minuten später kommt auch die Feuerwehr mit den Nachzüglern. Nach dem Abendessen fahren noch einige hoch zum Großen Feldberg. Dabei reißt meine Kette und wird später vom Hedwig allerliebst repariert. Danke!
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 31,37 km
reine Fahrzeit: 3:00 h
Spitzengeschwindigkeit: 53,97 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10,44 km/h
Pannen: die unglückliche Ketten-Aktion mit Carla, Felix und mir
23:00 Uhr Ich lese noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor, dann können auch alle schlafen. Morgen geht’s nach Wetzlar. Wir wollen um halb sechs aufstehen – es gibt viel zu tun!
Tag 7
alle Gruppen
Freitag, 5. August 2011 – von Oberreifenberg nach Wetzlar
06:15 Uhr Es wird geweckt. Doch diesmal mit einer Herde blökender Schafe, die von Tür zu Tür geht. Dies stößt nicht immer auf Begeisterung, aber der Zweck heiligt die Mittel. Alle kommen rechtzeitig aus den Federn. Es wurde übrigens gefilmt.
07:00 Uhr Alle sind zum Frühstück da, die Sachen sind gepackt und alle glauben fest daran, dass wir planmäßig um 8 Uhr losfahren können. Doch es wird dennoch 8:10 Uhr. Aber da wollen wir nicht kleinlich sein. Dank der Herbergsmutter fahren wir das Weiltal hinunter. Das ist zwar etwas länger, aber dafür steht kein Berg im Weg.
14:00 Uhr Nach einer langen sich ziehenden Tour kommen wir endlich in Wetzlar an und machen eine schnelle Mittagspause. Der Weg bis dahin war sehr lang, schön und führte über Weilmünster und Weilburg. Letzteres ist eine wunderschöne Stadt, von der wir leider nur sehr wenig mitbekamen. Zwischendrin platze ein Reifen, aber ansonsten gab es kaum Verzögerungen. Nun steht der letzte Anstieg bevor.
14:45 Uhr Wir erreichen die Jugendherberge nach einem letzten bösen Berg, der aber von den meisten meisterhaft ohne Schieben erkämpft wird. Hier zeigt sich, dass der innere Schweinehund endgültig besiegt wurde. Ich hoffe, dass dies auch lange anhält. Für langen Aufenthalt ist keine Zeit, denn wir müssen weiter – zur Kanutour. Die Bremer und Dortmunder, die auch die Herberge erreicht haben, werden nur kurz begrüßt.
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 75,52 km
reine Fahrzeit: 4:06 h
Spitzengeschwindigkeit: 46,73 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,36 km/h
Pannen: ein platter Reifen
16:30 Uhr Zu spät zum Bus, den Verleih nicht gleich gefunden und dann noch ein Chaos bei der Bootsvergabe, weil die Gruppen sich nicht mischen wollen. Dies sind wohl die Hauptfaktoren, die zum hektischen ins-Wasser-lassen geführt hatten. Doch dann kommt es noch schlimmer: ein Gewitter zieht auf. Die Boote sind alle im Wasser und von oben kommt alles runter: Wolkenbruch. Blitz und Donner veranlasst uns, die Ufer aufzusuchen, was aber nur schwer kommunizierbar ist. Nach dem Regen geht es gleich weiter, drei Schleusen müssen passiert werden.
17:30 Uhr An der ersten Schleuse werden hungernde Mäuler mit Müsliriegel und Mineralwasser versorgt. Gefangen in der Schleuse macht sich zwar eine interessante Gruppendynamik bemerkbar, es wird aber auch erste Unzufriedenheit deutlich, da alle bis auf die Knochen durchnässt sind. Aber es muss weiter gehen. Einige Teilnehmer und Betreuer sind schon gar nicht mehr dabei. Was passiert ist, wird kaum bekannt.
19:00 Uhr Die Fahrt ist vorbei. Das Einholen der Boote erweist sich als letzte Chaosstunde bei der einige im Wasser landen. Fazit der Kanutour: zwei gekenterte Boot, einige Schürfwunden, Unterkühlungen, so manche Träne und miese Laune. Andere finden die Tour cool, doch bei einem solchen Wetter hätte man sie besser abblasen sollen. Danach ist man immer schlauer. Es geht zitternd zurück zur Jugendherberge.
21:00 Uhr Geduscht in trockenen Klamotten sieht die Welt schon anders aus. Zudem wird gegrillt. Die Bootsfahrt ist vergessen, die Teilnehmer aber sichtlich müde. Das Jugendforum wird vorgestellt, doch von vielen nicht so richtig verstanden. Ebenso war die Einteilung in die verschiedenen Workshops suboptimal. Doch ich schätze mal, dass die meisten Gesichtsausdrücke überwiegend durch Erschöpfung geprägt sind – morgen wird alles besser.
23:30 Uhr Ich lese noch eine Geschichte vor und denke mir, dass es schon so spät ist, denn meine Uhr zeigt 1 Uhr an. Ich stelle den Wecker auf halb acht. Um 8 Uhr soll geweckt werden.
Tag 8
alle Gruppen
Samstag, 6. August 2011 – Workshoptag
06:50 Uhr Mein Wecker klingelt wie gewollt um 7:30 Uhr. Ich „genieße“ die Dusche und gehe mit Felix in den Gang um die anderen pünktlich um 8 Uhr zu wecken. Die anderen haben wohl verpennt. Wir blöken ein wenig und gehen erst mal runter zum Frühstück. Dort erfahren wir, dass es erst 7:20 Uhr ist. Huch! Egal, das Büffet ist fertig, ungewohnt umfangreich und wir genießen es, die ersten zu sein.
08:00 Uhr Das Blöken hat nicht jeden munter geweckt. Michael soll Schimpfwörter gebrabbelt haben. Egal, alle sind wach und zum ersten Mal wird mir bewusst, dass permanente gute Laune nervig sein kann. Ich will trotzdem nicht drauf verzichten.
09:30 Uhr Die Workshops fangen an. Ich leite den Workshop „Fahrrad trifft Film“ und möchte mich selbst überraschen lassen. Um die Teilnehmer möglichst mit Informationen zu überschütten, erzähle ich zunächst zwei Stunden am Stück über das Filmemachen.
12:00 Uhr Mittagspause. Erste Ideen für den Nachmittag sind bereits entstanden. Es gibt Spaghetti und mein Hunger ist wie in den letzten Tagen enorm. Ich hoffe jedenfalls, dass das Radfahren die Massen an Lebensmitteln ausgleicht. (Nachtrag: ich habe nicht zugenommen.)
12:45 Uhr Die Gruppe kommt (größtenteils) fleißig wieder zusammen, um an den Konzepten zu arbeiten. Ich lege mich erst mal hin, denn ich bin sowas von müde … uff!
14:00 Uhr Zwei Filmideen werden herausgearbeitet und vor der Gruppe präsentiert: einmal „versteckte Kamera“ und einmal „Ladendiebstahl“. Klingt beides sehr interessant und ich werde auch wieder wach. Es geht mit dem Rad in die Stadt.
17:00 Uhr Ein Gewitter zieht auf. Die meisten Bilder sind im Kasten, doch es fehlt bei dem Diebstahl noch eine letzte Einstellung – die muss gedreht werden, doch der Regen hält uns auf. Wir stellen uns unter und sorgen auf dem Domplatz für Stimmung. Die Dortmunder sind gar nicht so doof!
18:20 Uhr Die letzte Szene wurde gedreht, wir radeln den blöden Berg hoch und können endlich was essen. Ich bin mir nicht sicher, ob das gedrehte Material was taugt. Bei der anderen Film-Gruppe muss ich leider viele Sachen löschen, da sie am Ziel vorbeigeschossen hatten.
19:30 Uhr Die Heidelberger kommen im Gruppenraum zusammen und ich stimme sie auf die Veranstaltung ein, indem wir gemeinsames Leisesein proben. Disziplin durch Spielerei!
20:00 Uhr Die große Abendveranstaltung mit der Präsentation der Ergebnisse ist gekommen. Die Filme meines Workshops kommen unterwartet gut an, die Stimmung ist auch gut, so dass ich mir unnötig Sorgen gemacht habe. Die anderen Workshops haben auch Großes geleistet, so dass es alles in allem eine gute Veranstaltung ist. Einige Unkenrufe beklagen zwar den bedürftigen Informationsfluss … aber es ist doch das erste Mal Jugendforum, da muss nicht alles gleich rund laufen. In zwei Jahren wird alles besser!
02:30 Uhr Ein langer Tag geht für mich vorbei. Nach den Präsentationen gab es Disco, die leider nicht von allen genutzt wurde und irgendwie auch nicht an eine Disco erinnerte. Und ab halb eins fielen die Kiddies in ihre Betten. Ich lese noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor und gerate in ein Gespräch mit der „DJane“ – was etwas länger dauert. Einige Teilnehmer wollen natürlich durchmachen. Sollen sie – hab ich selbst damals auch oft genug gemacht.
Tag 9
alle Gruppen
Sonntag, 7. August 2011 – von Wetzlar nach Heidelberg
07:45 Uhr Aufstehen! Vier Stunden geschlafen – egal, heute ist ein besonderer Tag, denn es geht heimwärts. Wie immer ging die Zeit viel zu schnell rum.
09:30 Uhr Die Sachen sind gepackt und wir proben alle die große Fahrrad-Demonstration. Ordnungsamt und Polizei sind auch irgendwann da. Danach geht es mit Trillerpfeifen, Bannern und natürlich dem ganzen Gepäck durch die Stadt. Doch an diesem Sonntag ist wenig los, wir haben die Gassen für uns. Nur einige Leute schauen neugierig aus den Fenstern.
12:00 Uhr Wir trennen uns von den Bremern und Dortmundern. Die drei Tage waren zu kurz zum Kennenlernen, aber „man sieht sich wieder“. Das Gepäck kommt in den Bus, die Fahrräder auf die Anhänger und ab geht’s nach Weinheim, wo wir uns wieder (nach etwas Schlaf im Bus) auf die Sattel schwingen.
17:00 Uhr Pitstop in Dossenheim zum Eis essen: Spaghetti- oder Schokoladeneis. Das tut gut! Die Sonne scheint und ein Elternpaar kann es nicht abwarten, ihn Kind zu sehen. Egal, es muss noch bis Heidelberg weiter fahren, denn da ist schließlich das Ziel!
18:10 Uhr Ankunft in Heidelberg unter Applaus der Eltern. Hier kullern nun die Tränen bei vielen, denn es heißt Abschied nehmen. Letzte Umarmungen, gelegentlich auch mal mit Wiederholung. Gegen 19 Uhr sind dann die meisten Eltern mit Anhang abgerauscht. Der Tag war lang und die Betreuer freuen sich auf ein leckeres Abendessen.
Tagesstatistik:
Tagesstrecke: 30 km
reine Fahrzeit: 2:20 h
Spitzengeschwindigkeit: 35,43 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12,50 km/h
Pannen: nichts wildes, aber genug für Hedwig
20:00 Uhr Betreuer-Runde bei Tapas und Paella. Die Tour wird Revue passiert und nächstes Jahr soll es in den Pfälzer Wald gehen. Um 21:56 Uhr fährt mein Zug und ich radel mit Miriam durch die nächtliche Altstadt zum Bahnhof. Der Abschied fällt schwer, die Zugfahrt geht schnell vorbei und nächstes Jahr wollen alle wieder dabei sein. Und Michael sieht in dem Team eine geeignete Nachfolge – er will sich organisatorisch etwas zurückziehen.
00:00 Uhr Ich bin zuhause, die Sachen packe ich erst morgen aus. Erst mal ist mein Bett dran. Ausschlafen!! Gute Nacht!




